Genthin  l Ein Konzert mit Stücken zur Passions- und Osterzeit gab es in der Genthiner Neupostolischen Kirche. Die Chöre des Evangelischen Kirchspiels Genthin, das Trinitatis-Ensemble und Sängerinnen und Sänger aus der Neuapostolischen Gemeinde gestalteten einen Nachmittag, der würdevoll getragen mit dem Violakonzert G-Dur von Georg Philipp Telemann begann. Die erste Hälfte des Konzertes war von Liedern zur Passionszeit geprägt. So etwa Friedrich Silchers „Am Todestag des Erlösers“. Auch eines der ergreifendsten Passionslieder, „O Haupt voll Blut und Wunden“ von Hans Leo Haßler, gehörte dazu. Eine besondere Klangfülle erreichten die Ensembles immer dann, wenn sie die Stücke gemeinsam gestalteten. Gottfried Spiegel, Kantor der St. Trinitatisgemeinde, und Andreas Plancke von der Neuapostolische Kirche leiteten die Ensembles abwechselnd. Kreiskantonin Cornelia Frenkel steuerte die Begleitung an der Orgel bei.

Im zweiten Teil des Konzertes dominierten die Osterlieder, die die Auferstehung und die Hinwendung zum Leben beinhalten. Etwa „In dir ist Freude“ von Ludovico Viadana, das auf zwei Orgeln gespielt wurde. Mitreißend auch das Spiritual „Let us break bread together“. Im aus dem Tansanischen übersetzen Lied „Er ist erstanden“ erklang zum ersten Mal ein vieltönendes „Halleluja“. Dies wurde fortgesetzt in einem Auszug aus Georg Friedrich Händels Oratorium „Messias“. Dort ist das Stück „Halleluja“ der Schlusspunkt des zweiten Teils, in Genthin war es der krönende Abschluss eines gelungen Nachmittages.