Genthin l Die Spekulationen haben ein Ende. Die Johanniter haben am Dienstagnachmittag gemeinsam mit der Stadt Genthin bekannt gegeben, dass  auf einem Großteil des ehemaligen Krankenhausgeländes ein sogenanntes Johanniter-Quartier entstehen soll. Die Johanniter beabsichtigen dort die Verbindung ambulanter und stationärer Altenpflege mit Angeboten für Tagespflege, betreutes Wohnen und Wohngemeinschaften für Senioren.

Erweiterung der Leistungen denkbar

Gegebenenfalls sei auch eine Erweiterung des Leistungsspektrums bzw. eine Spezialisierung auf dem Gebiet der Palliativversorgung oder Intensivpflege denkbar. Auch die Erweiterung des Angebotes um eine Kindertagesstätte ist sehr wünschenswert und würde im Sinne des Quartiersgedanken das Angebot auf dem Gelände komplettieren.

Dabei soll es eine enge Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten und dem Ärztehaus geben. „Nach schmerzlicher Aufgabe unseres Johanniter-Krankenhauses sind wir froh, einen Weg gefunden zu haben, uns weiter in Genthin sozial zu engagieren und so eine jahrhundertalte Tradition fortsetzen zu können“, äußerte sich Curt von Goßler von der Provinzial-Sächsischen Genossenschaft des Johanniterordens.

Die Johanniter hoffen nun, dass die Planungen im Stadtrat auf offene Ohren und Zustimmung stoßen und so die Bestrebungen johanniterintern in die Gremien eingebracht werden können, um den Gesellschaftern eine Entscheidungsvorlage zu geben.