Hohenseeden l Die Mädchen und Jungen im Alter von drei bis sechs Jahren waren schon am frühen Morgen ganz aufgeregt. „Da geht es selbst beim Anziehen nicht so recht vorwärts“, hatte Kita-Leiterin Inge Friedrich Verständnis für die Kleinen. Die Kinder hatten ihre Fahrräder von zuhause mitgebracht. Kinder ohne Fahrrad erhielten ein Gefährt aus dem Advent-Kindergarten. Und dann konnte es losgehen. Ziel war der Schulplatz.

Fahrradparcours für die Kinder

Dort hatten Frank Lorenz und Nadine Mittag bereits einen kleinen Fahrradparcours aufgebaut. Erwartungsvoll und mit großen Augen schauten die Kinder zu den beiden Polizisten auf. Denn jetzt erfuhren sie endlich, was von ihnen erwartet wurde.

Zunächst gab es eine Kontrolle der Fahrräder. Bei denen, wo alles in Ordnung war, gab es einen „TÜV“-Aufkleber für das Rad. Nicht alle Kinder bekamen den Aufkleber. Frank Lorenz: „Beim nächsten Mal kontrolliert ihr zuhause schon mal das Rad. Und wenn etwas nicht in Ordnung ist, sagt ihr das euren Eltern.“

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Verkehrsschilder kennen die Kinder schon

Bevor die Mädchen und Jungen dann auf den Parcours durften, gab es noch eine kleine theoretische Unterweisung in Sachen Verkehrsschilder und wie man sich im Straßenverkehr richtig verhält. Da wussten die Mädchen und Jungen schon recht gut Bescheid.

Und dann war es endlich soweit. Der Parcours durfte befahren werden. „Wir wollen hier kein Fahrradrennen machen, sondern üben“, mahnte Frank Lorenz. Dabei zeigte sich auch, wer sein Fahrrad beziehungsweise das Laufrad schon gut beherrscht. Gefordert wurde unter anderem das Durchfahren von Hütchen und Kurven sowie Slalom fahren. Einige konnten auch zeigen, dass sie schon mit einer Hand fahren und die andere Hand raushalten können, um einen Spurwechsel anzuzeigen.

Zusätzlich waren die Mädchen und Jungen gefordert anzuhalten, als „Fußgänger“, andere Kinder des Advent-Kindergartens, plötzlich über die Straße gehen wollten und der Polizist dies anzeigte. Aber auch diese Situation wurde von allen gemeistert. Nach einer guten Stunde war die Übungseinheit beendet. „Einfach Spitze“, bedankten sich die Mädchen und Jungen sowie die Erzieherinnen abschließend bei den beiden Regionalbereichsbeamten Frank Lorenz und Nadine Mittag. Diese hatten für jedes Kind noch ein Malheft und Bonbons mitgebracht.