Genthin l „Vier, fünf, sieben, acht, du bist übergetreten“, rufen die Schüler der fünften Klasse. Auf den auf dem Boden aufgemalten Hüpfschnecken und Hüpfpyramiden hopsen sie um die Wette.

Hüpfschnecke aufgemalt

„Die Spiele sind ein echter Renner“, sagt Lehrerin Lydia Hanke. Vor allem, da die neuen Schüler gleich mal einige Ideen der Nutzung ausprobieren. Vor den Ferien hatten Schüler der damaligen neunten Klasse die Hüpfkästen aufgemalt. „Wir haben dafür spezielle Lackfarben besorgt, die trotz der Beanspruchung lange halten sollen.“

Mit der Malaktion soll der Schulhof eine farbige Note bekommen und zur aktiven Pausengestaltung beitragen. Die Umsetzung der Schulhofgestaltung war Teil der Projektwoche vor den Ferien. Besonders die jüngeren schüler finden nun Möglichkeiten zum einfachen Zeitvertreib.

Bilder

Brettspiel zur Pausengestaltung

Zu den auf dem Boden aufgemalten Spielen gehört auch eine einfache Freiluft-Variante des beliebten Brettspiels „Mensch ärgere dich nicht“. Figuren können sich die Schüler dafür bei der Pausenaufsicht ausleihen. „Die Regeln sind allen bekannt und die etwas größere Hofvariante des Spiels hat natürlich ihren Reiz auch für die älteren Schüler“, findet die Lehrerin.

Finanziert wurde die Hofverschönerung unter anderem aus den Erlösen des Sponsorenlaufs, den das Gymnasium im Mai durchgeführt hat. Dieses Geld sollte den Schülern zugute kommen.

Neue Sitzmöbel

Neben den bunten Hofgestaltungen gibt es vor Haus II auch neue Sitzgelegenheiten. Auch dafür haben die Schüler selbst gesorgt. Sie gestalteten Sitzmöglichkeiten aus alten Holzpaletten. Als Vorbild dafür diente eine Aktion, die vor den Sommerferien 2016 bereits vor Haus I erfolgreich umgesetzt wurde.

„Wir finden, es ist eine guten Möglichkeit, um sich während der Pause auf dem Hof hinzusetzen“, sagte Martin Bodamer, der gemeinsam mit einigen Klassenkollegen die Paletten verschraubte und in Form brachte. „Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Paletten zu Bänken zu verschrauben, wir haben uns die besten Möglichkeiten ausgesucht“, fügte Louis Meyer hinzu.

Paletten gestiftet

Auch hier wurde etwas Farbe verwendet. „Es wurden alle Paletten mit dunkler Holzschutzlasur angestrichen, um sie so wetterfest zu machen“, erläuterte Lehrerin Janine Merten. „Anschließend konnte jede Gruppe mit verschiedenen Buntlacken die Bank gestalten.“

Die Paletten wurden übrigens von Ernst-Adolf Kampe von der Leinölmühle in Parchen gestiftet und kommen nun hoffentlich dauerhaft zu neuen Ehren. Übrigens eine Erfahrung aus dem Vorjahr hat gezeigt: Am beliebtesten ist die sogenannte Bahnhofsbank mit Lehne in der Mitte und zwei Sitzflächen. Dort können nicht nur mehrere Schüler nebeneinander Sitzen, die Bank ist auch am stabilsten.