Genthin l Ein Paket an Veranstaltungen schnürte der Vorstand des Fördervereins des Bismarck-Gymnasiums für die jährlich stattfindende Mitgliederversammlung. Angefangen von der Schülervorstellung „Faust III“, über einen offiziellen Teil in der Aula von Haus II, bis hin zu einem gemütlichen Beisammensein in der Gaststätte „Bullenwinkel“.

Digitalisierung der Schule

Im Verlaufe der Mitgliederversammlung gab Fördervereinsvorsitzender Sebastian Eckold im Rechenschaftsbericht einen Überblick darüber, welch starke gestalterische Impulse für das Schulleben am Gymnasium vom Förderverein ausgehen. Er arbeitete insbesondere den Bereich der Digitalisierung der Schule als einen der Tätigkeitsschwerpunkte des Vereins heraus. Das Gymnasium ist Teil des bundesweiten Projektes „Werkstatt Schulentwicklung digital“.

Eckold ging darüber hinaus bei den Vereinsaktivitäten unter anderem auch auf die Klassenraumgestaltung, die Auszeichnung der Jahrgangsbesten, etliche Projektbegleitungen, die Unterstützung des Schulchores, den Tag der offenen Tür und die Unterstützung von Schülerreisen ein. Er ließ mit der Auflistung einer Vielzahl von Vereinsaktivitäten keinen Zweifel daran, dass der Förderverein im Schulalltag nicht mehr wegzudenken ist.

Kulturelles Engagement

„Das Genthiner Gymnasium ist seit Jahren für seine kulturellen Beiträge überregional bekannt. Und das soll auch so bleiben. Wir wollen und müssen den Spagat zwischen Bildung und Kultur schaffen und uns positionieren“, formulierte Eckold als einen weiteren Anspruch, den der Verein verfolgt.

Eine besondere Wertschätzung erfuhr der Förderverein bei der Mitgliederversammlung durch die Anwesenheit von Landrat Steffen Burchhardt (SPD) und Genthins Bürgermeister Thomas Barz (parteilos). Eckhold setzte die Präsenz der Kommunalpolitker in den Kontext der Vereinsentwicklung: „Der Verein ist im Vergleich zum Vorjahr wiederum von 261 Mitglieder in 2016 auf 273 Mitglieder in 2017 gewachsen. Bewusst hatten wir deshalb in diesem Jahr den Landrat und die drei Bürgermeister von Genthin, Elbe-Parey und Jerichow eingeladen.“

Neujahrsempfang in der Schule

Der Landrat bezeichnete in seinem Grußwort an die Versammlung, dass die Schüleraufführung „Faust III“, der er beiwohnte, ein „phantastischer Start“ der Mitgliederversammlung gewesen sei, der mit einem angestaubten Image eines Gymnasiums aufräume.

Wenn er heute feststelle, dass viele Ehemalige immer noch an dem Gymnasium hängen, sei das etwas ganz besonders. „Schule“, stellte der Landrat seinen Ausführungen voran, „ist mehr als nur ein Lebensabschnitt.“ Dr. Buchhardt plädierte dafür, dass sich Schüler und Elterm mit ihrer Schule identifzieren sollten.

Er warb dafür, dass man im Gymnasium zukünftig deutlicher Visionen entwickle und das Profil schärfe. Der Landrat versicherte den Vereinsmitgliedern, dass die Kreistagsmitglieder die dringende Sanierungsmaßnahmen im Haus 2 im Auge hätten, bat sie aber auch, das Vorhaben im Zusammenhang mit anderen dringenden Investitionen in anderen Schulen zu sehen.

Im Pausengespräch wurde zwischen Schulleiter Dr. Schütte und Bürgermeister Barz vereinbart, dass der Neujahrsempfang 2018 von Stadt und SWG im Gymnasium stattfinden werde.