Genthin l Die erste „Genthiner Matsch-Wolke“ startet am 11. August am Rodelberg an der Friedhofstraße. Geplant ist eine Sportveranstaltung nach dem Vorbild des „Tough Mudder“ in Berlin. „Ganz einfach erklärt, geht es um einen Hindernislauf“, sagt Veranstalter Carsten Heidel, der den Trend im August nach Genthin holt. Heidel betreibt den gleichnamigen Eventservice und etablierte bereits den Genthiner Staffellauf im Volkspark sowie den Parchener Fienercross an der Klapperhalle.

Besonderer Kick

Nun also Matsch und Hindernisse. „Das ist ein besonderer Kick übers Laufen hinaus, quasi ein Kinderspielplatz für Erwachsene“, so Heidel. Warum er den Lauf „Matsch-Wolke“ genannt hat, erklärt der 25-Jährige so: „Wir sind natürlich abhängig vom Wetter. Matsch gibt es in jedem Fall, bei Regen mehr, bei Trockenheit weniger, dann kämpfen die Teilnehmer auch mit einer großen Staubwolke. Im Namen wollten wir beide Eventualitäten abbilden.“

Die Modalitäten des Hindernislaufs sind schnell erklärt: Es gibt drei Strecken. 1500 Meter für Kinder sowie 3,5 und 7 Kilometer. Je länger die Strecke desto mehr und schwieriger die Hindernisse.

Testballon

Die Premiere im August ist für Heidel ein „großer Testballon“, denn der Aufwand in der Vorbereitung sei sehr viel höher als bei einem normalen Lauf. Größte Herausforderungen sind die Hindernisse. „An denen arbeiten wir gerade“, hält er sich noch bedeckt. Verraten sei aber schon, dass es ums Klettern in verschiedensten Varianten geht. Auch das Überwinden eines Grabens steht auf der To-do-Liste der Teilnehmer.

Gestartet wird am Genthiner Rodelberg, wo auch der Großteil der Hindernisse stehen wird. „Hier erwarten wir die meisten Zuschauer, sie sollen natürlich auch etwas zu sehen bekommen.“

Eine Teamwertung gibt es in diesem Jahr noch nicht, aber man könne sich zusammen anmelden und den Lauf dann gemeinsam absolvieren. Gestartet wird in Zehnerblöcken, damit es nicht zu Warteschlangen vor den Hindernissen kommt. Mitmachen kann jeder zwischen 6 und 96 Jahren.

Bisher sind die schlammigen Hindernisläufe den Großstädten vorbehalten. Bekanntestes Beispiel neben dem Berliner „Tough Mudder“ ist der Strongman Run, der wechselnd in verschiedenen europäischen Großstädten stattfindet. Nun soll der Hindernislauf erstmalig eine Kleinstadt erobern. „Das Publikum ist da“, sagt Carsten Heidel überzeugt.

 

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