Jerichow l Eine Atmosphäre wie bei einer Großfamilie bestimmte das Spielklima beim Volleyball-Freizeitturnier der Sportvereinigung Lok Jerichow. Hier ein frecher Seitenhieb, dort ein ironisches Wortspiel. Man kennt sich und wusste, wie man die Gegner zu Höchstleistungen antreibt.

Motiviert

Entsprechend motiviert ging es auch im Spiel um den Finaleinzug zwischen den Teams Karneval und Stadt zu Werke. Schiedsrichter und Vereinsvorsitzender Sven Lange tat sein Übriges dazu. „Der Karneval macht ernst“, kommentierte er die Aufholjagd, als nur wenige Punkte beide Teams vom Gleichstand trennten. Es schien zu helfen. Denn plötzlich waren beide Teams punktgleich und erkämpfen sich abwechselnd einen weiteren Zähler zum Sieg.

Durchmarsch der Gewinner

Schließlich setzten sich die Mitspieler des Teams Stadt durch und warteten nun gespannt aufs Endspiel, in dem sie auf die Fußballer treffen sollten.

Bilder

Diese hatten sich in den vorangegangenen Spielen bereits als Favoriten hervorgetan. So siegten sie bereits mit drei Gewinnsätzen gegen das Team Karneval und hatten auch das Team Hogla (Hohenstein Glas Redekin) mit einer dreifachen Siegesserie aus dem Rennen genommen. Doch so motiviert die Stadt gegen ihre Gegner ankämpfte, wurde ihnen bald ein Dämpfer verpasst. Ein Punkt nach dem anderen landete auf dem Konto der Fußballer. Schließlich setzten sich diese mit zwei Gewinnsätzen gegen die Stadt durch und komplettierten den Durchmarsch.

Karneval gegen Hogla

Auf dem zweiten Feld kämpften derweil die Karnevalisten gegen Hogla um den dritten Platz, den sie sich mit zwei gewonnenen Sätzen sicherten.

Pünktlich zur Mittagszeit war das Ergebnis klar und mit der Siegerehrung endete das Turnier in der Sporthalle. Ursprünglich war für den Nachmittag ein Turnier der Vereinsspieler angedacht. Nachdem jedoch das Gros der Mannschaften aus Krankheitsgründen abgesagt hatte, hatten sich die Sportfreunde entschieden, das Profiturnier abzusagen.