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Erinnerung an die Pogromnacht in Genthin Stolpersteine: Hugo Magnus - Ein Schicksal jüdischen Lebens und Leidens in Genthin

Zum Jahrestag der Pogromnacht 1938 rückt die Biografie des jüdischen Kaufmanns Hugo Magnus erneut in den Fokus. Neue Recherchen zeigen die dramatische Flucht seiner Familie – und eröffnen einen eindringlichen Blick auf Genthins dunkle Zeit.

Von Simone Pötschke 07.11.2025, 18:35
Eine Genthiner Ansichtskarte aus dem Jahr 1907 mit dem Kaufhaus Magnus auf der rechten Seite.
Eine Genthiner Ansichtskarte aus dem Jahr 1907 mit dem Kaufhaus Magnus auf der rechten Seite. Foto: Stadtarchiv Genthin

Genthin - Wenn in Genthin der Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 gedacht wird, ist kein Name so eng mit diesem Tag verbunden wie der von Hugo Magnus. Der jüdische Kaufmann, seit Beginn des 20. Jahrhunderts eine feste Größe des städtischen Lebens, steht sinnbildlich für den Aufstieg, das Wirken und schließlich die Vertreibung jüdischer Bürger in Genthin.