Noch vor Weihnachten sollen die umfangreichen Arbeiten abgeschlossen sein

SWG saniert in der Mühlenstraße und baut zwei barrierefreie Wohnungen aus

Von Manuela Langner

Rund 480 000 Euro investiert die Städtische Wohnungsbaugesellschaft Genthin (SWG) in Umbau und Sanierung der Mühlenstraße 11-13. Im Erdgeschoss entstehen zwei barrierefreie Wohnungen. Insgesamt bietet das Haus Platz für sieben Wohnungen.

Genthin l Mitten in der Stadt, nicht weit weg von den Versorgungseinrichtungen und trotzdem ziemlich ruhig gelegen ist die Mühlenstraße 11-13. Bis vor Kurzem hatte es im Erdgeschoss noch Geschäftsräume gegeben. Der Mieter ist in der Mühlenstraße ein paar Häuser weiter gezogen.

Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft Genthin (SWG), der das Haus gehört, baut das Gebäude seit Anfang September um. Auf rund 385 Quadratmetern entstehen sieben Wohnungen, davon sind zwei im Erdgeschoss barrierefrei. Sie werden durch eine Rampe im Hof zu erreichen sein. Zwischen 38 und 77 Quadratmetern betragen die Wohnflächen.

Bis zum 17. Dezember soll der Umbau abgeschlossen sein. "Ihren Weihnachtsbaum können die Mieter schon in ihrer neuen Wohnung aufstellen", sagte Angelika Domsgen, Geschäftsführerin der SWG.

Erste Anfragen, sogar schriftliche Bewerbungen liegen der Wohnungsbaugesellschaft schon vor. Vergeben sind die Wohnungen aber noch nicht.

"Wenn wir fast fertig sind, werden wir einen Tag der offenen Tür anbieten", kündigte Angelika Domsgen an. Danach werde entschieden. Eine Mietpreisbindung gibt es für die Mühlenstraße 11-13 nicht.

Immerhin rund 480 000 Euro investiert das Unternehmen in die Sanierung des Wohnhauses. Es bleibt wenig mehr als die Bauhülle stehen. Komplettsanierung nennt das der Fachmann. Die Fassade wird gedämmt, Fenster und Dach sowie sämtliche Ver- und Entsorgungsleitungen erneuert. Küche und Bad werden gefliest. Jedes Treppenhaus erhält eine Klingel-, Türsprech- und Türöffneranlage. Geheizt wird mit einem Blockheizkraftwerk.

Weil die Sanierung so umfangreich ist und Baufreiheit benötigt wird, musste auch der letzte Mieter aus dem Haus ausziehen. Er erhielt dabei Unterstützung von der SWG. Er kehrt nicht in die Mühlenstraße 11-13 zurück, die durch die Wegnahme der Ladenzeile ein völlig neues Aussehen erhalten wird.