Parchen/Genthin l Eine Termin mit Jenny und Robin Kemnitz, den Siegern der Volksstimme-Aktion „Traumhochzeit“ 2019 zu vereinbaren, ist keine leichte Angelegenheit. Denn das Paar kann berufsbedingt nur noch relativ selten die Familie in Parchen, dem Heimatort von Robin Kemnitz, besuchen.

Paar lebt in der Ferne

Das junge Ehepaar hat es in die Ferne verschlagen, Robin Kemnitz nach Mühlheim/Baden-Württemberg, seine Ehefrau Jenny nach Gera, beide sind bei der Bundeswehr.

Die Ehe der jungen Leute ist noch „taufrisch“, selbst den Tischschmuck der Hochzeitsfeier gibt es noch. Unter allen Genthiner Paaren, die sich an der Aktion „Traumhochzeit“ beteiligten, haben sich die Kemnitz‘ kalendarisch an einem der letzten Tage des zurückliegenden Jahres das „Ja-Wort“ gegeben.

Besonderer Tag im Dezember

Mitten im Weihnachtsstress, am 20. Dezember, nahm Standesbeamtin Petra Koschnitzke dem Paar das Eheversprechen ab. Der Dezember-Termin war jedoch alles andere als zufällig ausgewählt. Das Paar hatte sich fast taggenau vor 15 Jahren kennengelernt und sich an diesem Dezembertag 2014 wiedergetroffen, so dass ihr weiterer gemeinsamer Lebensweg auch an einem Dezembertag besiegelt werden musste.

Dass Fortuna das junge Eheglück auch noch mit dem Siegerpreis der Aktion „Traumhochzeit“ beglückte, toppte ihren schönsten Tag des Lebens noch einmal in besonderer Weise. Ihr erster längerer Heimataufenthalt in Parchen gut acht Wochen nach der Hochzeit wurde so für die Preisübergabe genutzt.

Parchener mit Preis in Parchen

Genau genommen legte Robin Kemnitz‘ Mutter den Grundstein für diese Überraschung, indem sie schon im Herbst telefonisch mit der Redaktion einen Fototermin zur bevorstehenden Heirat ihrer Kinder verabredete. So gelangten die Namen der jungen Leute in den Lostopf der Aktion.

Jetzt den Hauptpreis, ein Essen im Wert von 200 Euro im Landgasthof Deinert, in Empfang nehmen zu können, bereitete dem Paar sichtlich große Freude. Für die Eheleute bedeutete er mehr als nur einen ersten gemeinsamen Gewinn. Sicherlich war er für die beiden auch eine weitere Bestätigung, mit Genthin als Ort ihrer Hochzeit eine richtige Wahl getroffen zu haben.

Freilich war die Kanalstadt als Heimat des Bräutigams grundsätzlich die erste Wahl. Auch Angehörige der Braut waren in Genthin einst zuhause. Irgendwie, erzählt Jenny Kemnitz, habe die Stadt für die Gäste der Hochzeit, die aus dem Norden und Süden Deutschland anreisten, irgendwie die geografische Mitte gebildet.

VW-Bulli ist auffällig

Da sprach alles für Kanalstadt. In der Hohenseedener Bauernscheune wurde gefeiert, in Parey übernachtete ein Großteil der Gäste – alles war gut geplant und passte gut zusammen, blickt Jenny Kemnitz zurück. Immerhin war sie seit April mit den Hochzeitsvorbereitungen beschäftigt. Dass die jungen Eheleute als Überraschungsgeschenk mit einem VW-Bulli chauffiert wurden, verschaffte ihnen rund um den Genthiner Marktplatz weitere große öffentliche Aufmerksamkeit.

Auch in diesem Jahr können sich Brautleute, die in der Region Genthin heiraten, sei es in Parey, Jerichow, Genthin Königsrode oder Dretzel an der Aktion „Traumhochzeit“ beteiligen. Für Rückfragen seht die Redaktion zur Verfügung. Paare aus der Genthiner Region, die in anderen Standesämtern die Ringe wechseln, können der Redaktion ein Foto zur Veröffentlichung zur Verfügung stellen, so dass auch sie sich an der Aktion beteiligen können. Der Kontakt in die Redaktion ist möglich unter 03933/8734 - 22 oder 63 oder unter Redaktion.Genthin@volksstimme.de.