Genthin l Den Opfern von Kriegen und Gewaltherrschaft, gedachten  am Ehrenmal für die gefallenen Soldaten auf dem Friedhof zahlreiche Genthiner, darunter Stadträte verschiedener Fraktionen und Christen der Genthiner Gemeinden.

Verheerende Folgen für Menschen

Das Gedenken wurde anlässlich des Volkstrauertages von Pfarrer Stephan Donath, Bürgermeister Matthias Günther und dem Posaunenchor der Trinitatisgemeinde gestaltet. Während Genthins Bürgermeister in seinen Worten die Geschichte des Volkstrauertages vergegenwärtigte, ging Pfarrer Stephan Donath auf die Kriegsereignisse der deutschen Geschichte und seine verheerenden Folgen für die Menschen ein, die sich in diesem Jahr jähren.

Das christliche Friedesbild „Schwerter zu Pflugscharen“ aus dem Alten Testament der Bibel auslegend, nahm er sowohl Bezug auf den Dreißigjährigen Krieg, der vor 400 Jahren seinen Anfang nahm, als auch auf das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren. Die kurze Andacht wurde beendet mit einem gemeinsamen Vaterunser.

Gebinde niedergelegt

Gebinde am Ehrenmal legten Pfarrer Donath und Bürgermeister Matthias Günther gemeinsam nieder. Auf sie folgten Jörn Sanftleben vom Sozialverband, Peter Tietze und Elvira Barske vom Genthiner Schützenverein sowie Harry Czeke, Birgit Vasen und Cornelia Draeger von der Fraktion Die Linken.

Der Veranstaltung auf dem Friedhof schloss sich ein Gedenken am sowjetischen Ehrenfriedhof an der Berliner Chaussee an. Das Gedenken zum Volkstrauertag wird in Genthin traditionell gemeinsam von der Stadt sowie den katholischen und evangelischen Kirchengemeinden getragen. Der Volkstrauertag ist in Deutschland ein staatlicher Gedenktag und gehört zu den sogenannten stillen Tagen.