Genthin l In Genthin steht die Sanierung der B  107 ab Genthin-Wald bis einschließlich Wasserturm bevor. In gut 14 Tagen, genau am 16. März, beginnen die Arbeiten in Genthin-Wald. Auf der Informationsveranstaltung im Stadtkulturhaus in dieser Woche stellten die Landesbaubehörde, Regionalbereich Mitte, das zuständige Planungsbüro und die Baufirma Matthai, die den Zuschlag für die Sanierungsarbeiten erhalten hat, ein Bauende im Oktober in Aussicht. Stefan Hörold von der Landesbaubehörde betonte dabei mehrfach, dass die Arbeiten – außer im Kreuzungsbereich Brettiner Chaussee – aus Sicherheits- und technischen Gründen unter Vollsperrung ausgeführt werden müssten.

Die liegt, das wurde bei der Veranstaltung deutlich, den Genthinern und insbesondere den Altenplathower Gewerbetreibenden schwer im Magen. Auch Arbeiten in Schichten, um den Fortgang der Sanierung zu beschleunigen, sei nicht praktikabel. Planerin Heiderose Seidel stellte ihren Ausführungen voran, dass das komplette Sanierungsvorhaben in kleinere Bauabschnitte unterteilt werde, um so die Belastungen für die unmittelbaren Anlieger zu minimieren.

Auftakt in Genthin-Wald

Hier geht auf der B 107 in Richtung Jerichow beziehungsweise in Richtung Genthin gleich zu Anfang gar nichts. Die Sanierungsarbeiten werden unter Vollsperrung ausgeführt, allein der Anlieger- und Rettungsverkehr und damit die Versorgung des Johnanniterheimes werden gewährleistet. Der überörtliche Verkehr wird über die Umleitung Genthin-Altenplathow-Ferchland-Jerichow und umgekehrt geführt.

Stress bei Althenplathowern

 Hier gibt es eine leichte Entwarnung für den überörtlichen Verkehr, dafür aber Stress für die Altenplathower. Auch im ersten Bauabschnitt der Stadtstrecke wird unter Vollsperrung gearbeitet. Der Verkehr wird für die Dauer der Sanierung über die Nebenstraßen Altenplathows bis zur Altenplathower Straße und dann wieder auf die B 107 geführt. Planerin Heiderose Seidel informierte, dass für die Anlieger der Rathenower Heerstraße eine sogenannte Notquerung in Richtung Altmärker Straße eingerichtet werden soll.

Die müsse jedoch für den Zeitraum ausgesetzt werden, wenn die Deckschicht der Schwarzdecke aufgetragen wird. Anlieger des Heimwerkbaumarktes an der Jerichower Straße erreichen das Objekt von der Brettiner Chaussee aus über das Gelände des Gartenbaubetriebes.

Kreuzung Brettiner Chaussee

Wichtig: Während der Arbeiten bleibt die Kreuzung unter einer Ampelregelung in Nord/Süd-Richtung halbseitig befahrbar. Dafür werden wiederum zwei Teilabschnitte gebildet. Begonnen wird mit dem westlichen Bereich Altenplathower Straße, dann folgt der östliche Bereich mit der Brettiner Chaussee. Als Umleitungsstecke in Richtung Jerichow können Pkw und Kleintransporter bis maximal 7,5 Tonnen das Altenplathower Straßennetz nutzten, um wieder auf die B 107 zu gelangen. Der Anliegerschwerverkehr aus diesem Bereich muss allerdings in Richtung Ferchland umgeleitet werden. Verkehrsteilnehmer aus dem östlichen Bereich müssen über Brettin/Roßdorf rollen, um nach Genthin zu kommen.

Kreuzung bis Einmündung Ziegeleistraße

 Verkehrsteilnehmer werden die Vollsperrung über den Umweg Genthin-Roßdorf-Brettin (K 1196) und umgekehrt umfahren können. Der Anliegerverkehr muss in dieser Bauphase über das Mühlenfeld und die Fritz-Henkel-Straße auf die Brettiner Chaussee geführt werden. Genthin wird für die Anlieger nur über Brettin/Roßdorf erreichbar sein.

Wasserturm und Anschluss an die Scholl-Straße

 Kreuzung und Brücke sollen halbseitig befahrbar sein, sodass der Verkehr an das Straßenverkehrsnetz angebunden bleibt. Das große Sorgenkind des gesamten Bauvorhabens bleibt die Bergzower Straße. Denn für die Dauer der Bauarbeiten gibt es keine Anliegererumleitung. Genthin erreichen sie nur über einen Umweg über Parchen und Hohenseeden. Fußgänger oder Radfahrer können bestenfalls den Fußgängerüberweg auf der Umgehungsstraße nutzen, um ins Stadtgebiet zu gelangen.