Genthin l Endspurt für die Nominierung von Kandidaten für den Bürgerpreis 2019. Noch bis Dienstag, 31. Dezember, nimmt die Stadt Genthin Vorschläge für den Bürgerpreis entgegen.

Mit dem Preis ehrt sie Persönlichkeiten, die sich in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit um die Stadt in ganz besonderem Maße verdient gemacht haben. Mit dem Bürgerpreis kann allerdings auch das Engagement von Vereinen, Einrichtungen, Unternehmen und Organisationen gewürdigt werden. Vorschläge sind entweder per E-Mail an stadtverwaltung@stadt-genthin.de oder per Post an die Stadt Genthin, Stichwort Bürgerpreis 2018, Marktplatz 3, 39 307 Genthin, zu richten.

Begründung notwendig

Fraktionen, Vereine, Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger aus allen Genthiner Ortsteilen können Vorschläge für den Bürgerpreisträger 2019 unterbreiten. Der Vorschlag ist mit einer ausführlichen Begründung einzureichen.

Eine Jury, bestehend aus Stadträten aller im Stadtrat vertretenen Fraktionen und dem Bürgermeister, wird aus den Vorschlägen den Bürgerpreisträger auswählen.

Mit einem Bürgerpreis wurden bereits sieben verdiente Genthiner beziehungsweise Organisationen ausgezeichnet.

Erste Preisverleihung für 2012

Chronist Otto Schulze eröffnete den Reigen der Bürgerpreisträger im Jahr 2013. Der Altenplathower wurde für seine Verdienste bei der Aufarbeitung der Heimatgeschichte Genthins gewürdigt.

Nach ihm wurden Heinrich Neumann aus Tucheim für sein ehrenamtliches Wirken in der Volkssolidarität, Amateurtheater-Chef Eckhard Neumann und der Präsident des Genthiner Carneval Clubs, Wolfgang Fleischer, ausgezeichnet.

2016 ging der Preis erstmals an einen ganzen Verein, nämlich an die Genthiner Ortsgruppe der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG).

2017 wurde mit Schwester Dorothea Graumann das Lebenswerk einer Diakonisse gewürdigt.

2018 nahm den Bürgerpreis der Radsporttrainer Wolfgang Fischbach entgegen.

Eintrag in das Goldene Buch

Die Ehrung mit dem Bürgerpreis ist verbunden mit einem Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Genthin.

Die Ehrung erfolgt auf dem gemeinsamen Neujahrsempfang von Stadt und Städtischer Wohnungsbaugesellschaft (SWG) am Donnerstag, 30. Januar.

Während die Verleihung des Bürgerpreises zu keinem Zeitpunkt in Frage stand, hatte sich Bürgermeister Matthias Günther (parteilos) überraschend gegen einen Neujahrsempfang ausgesprochen. Er begründete dies mit der schlechten finanziellen Situation der Stadt, fand dafür aber keine Mehrheit im Stadtrat.

Die Stadträte aller Fraktionen setzten den Neujahrsempfang schließlich gegen den Willen des Bürgermeisters durch.