Genthin l Rudi Winkler aus Haldensleben hat den Stremmepokal des Genthiner Schützenvereins gewonnen. Winkler konnte sein gutes Ergebnis vom vergangenen Jahr noch einmal steigern.

Damals hatte er den dritten Platz geholt. In diesem Jahr hatte er sich fast in letzter Minute auf die Spitzenposition geschoben und mit 189 Ringen, und somit nur einem Ring mehr als der Zweit- und Drittplatzierte den Sieg geholt. „Das ist ein sehr gutes Ergebnis, 200 Ringe sind möglich“, erläuterte Peter Tietz vom Genthiner Schützenverein.

Einen Pokal gab es für die ersten drei Platzierten. Neben Winkler waren das Klaus Haberland und Reinhard Espich vom Genthiner Schützenverein. „Dadurch bleibt ein wenig Erfolg auch in unseren Reihen“, meinte Peter Tietz. 25 Teilnehmer hatten sich um die begehrte Trophäe beworben. Der Sieger wurde auf dem Schießplatz in Altenklitsche ermittelt. Angetreten waren in diesem Jahr befreundete Schützen aus Möser, Brandenburg, Plaue und Haldensleben.

Wettbewerb seit Mitte der 90er

Seit Mitte der 90er Jahre richtet der Genthiner Schützenverein das Schießen um den Stremmepokal aus. Mittlerweile haben sich die Genthiner damit einen guten Ruf in der Region erworben. „Wir kommen gern zu diesem Wettbewerb, weil die Atmosphäre immer sehr angenehm ist“, meinen etwa die Brandenburger Starter.

Der Stremmepokal war einst als Teil eines Dorffestes in Altenklitsche ins Leben gerufen worden. „Die Altenklitscher hatten auf dem Gelände verschiedene Sport- und Spielangebote und wir haben in der Schießanlage unseren Pokal ausgeschossen“, erinnert sich Peter Tietz. Dieser Wettbewerb war so beliebt, dass er auch fortgeführt wurde, als es die Dorfaktion nicht mehr gab.

Anlage wegen Bauarbeiten geschlossen

Mit dem Stremmepokal verabschiedeten sich die Genthiner Schützen vorübergehend aus ihrem Altenklitscher Domizil. Derzeit laufen auf dem Gelände Bauarbeiten, weshalb die Anlage geschlossen ist. „Wahrscheinlich werden wir den Schießstand bis zum 30. Juli nicht nutzen können“, sagt Elvira Barske vom Genthiner Schützenverein.

Sollten die Baumaßnahmen früher fertig sein, würden Nutzer und Vereinsmitglieder informiert. Somit wird es am 24. August das Schießen um den Zietenpokal geben und am 14. September den Firmenpokal. „Dazu können sich Mitarbeiter von Unternehmen bereits Gedanken machen, ob sie Mannschaften stellen wollen“, so Elvira Barske.

Eine Mannschaft bestehe aus vier Startern. „Allerdings werden nur die besten drei Ergebnisse gewertet.“ Daher müsse niemand Angst haben, wenn er noch nie bei einem solchen Wettbewerb teilgenommen hat. „Vielleicht sind die anderen Teammitglieder besser“, meint Elvira Barske .

Planung für Schützenfest 2020 begonnen

In guten Jahren gehen rund ein Dutzend Firmen aus Genthin, Jerichow und dem Brandenburgischen an den Start. „Wir würden uns freuen, wenn wir diesen Stand halten können oder es noch ein paar Starter mehr gibt“, hofft Peter Tietz.

Im Schützenverein hat übrigens schon die Planung für ein Schützenfest am 13. Juni 2020 begonnen. Im kommenden Jahr wird der Verein 30 Jahre alt und möchte dies mit einer öffentlichen Veranstaltung feiern.

Es werde ein Unterhaltungsprogramm geben und es solle ein Schützenkönig oder eine Schützenkönigin ausgeschossen werden.