Genthin l Das Unternehmen, das den Chemiepark in Genthin erweitern will, ist „Inprotec“ . Geschäftsführer Pierre Schwerdtfeger bestätigte gestern: „Ja, wir haben Interesse.“ Gegenwärtig laufen intensive Gespräche mit dem Besitzer des Geländes, der QSG mbh. Am Mittwoch war bekannt geworden, dass ein Unternehmen das Grundstück mit einer Fläche von 3,5 Hektar erwerben will. Investitionen im zweistelligen Millionenbereich sind geplant.

Ungewisse Kulturhaus-Zukunft

Auf dem Gelände steht auch das Stadtkulturhaus. Die Stadt hat ausgehandelt, dass sie dieses bis 2021 weiter nutzen kann, danach soll es laut Bürgermeister Thomas Barz einen Plan B geben. Im Raum stehen der Ausbau der Sporthalle an der Berliner Chaussee, der Bau einer Mehrzweckhalle oder die Ertüchtigung des alten Toom-Baumarktes.

Arbeitsplätze entstehen

Die Inprotec AG produziert Granulate und Pulver. 2010 investierte die Firma 7,5 Millionen Euro in eine neue Neutralisations- und Kristallisationslinie zur Herstellung eines Flammenschutzmittelgranulats. Zudem wurden zwei bestehende Granulationslanlagen für Waschmittel umgebaut. 18 Arbeitsplätze entstanden.