Halberstadt l Mitten in der Halberstädter Altstadt nimmt das Wohnpark-Projekt von Thomas Oppermann langsam aber sicher Gestalt an. Man muss schon genau hinsehen, um das Areal zwischen der ­Gröperstraße und der Voigtei auszumachen. Die Taubenstraße 24 war bislang nur als „graues“ Lagergebäude in Erscheinung getreten. Der schmucklose und in die Jahre gekommene Backsteinbau, vermutlich aus den 1920er Jahren, wandelt sich derzeit zum modernen Wohnort.

Investor ­Thomas Oppermann hat das Potenzial des Standortes erkannt und erweckt die Immobilie zu neuer Schönheit. „Sie liegt ideal. Man befindet sich mitten in der Stadt, wohnt trotzdem ruhig, hat kurze Wege zum Einkaufen, die Straßenbahn hält praktisch fast vor der Haustür, die Grünanlage Schwanenteich befindet sich in der Nachbarschaft“, schwärmt Thomas ­Oppermann.

Vor fünf Jahren erworben

Begonnen hat alles mit der Sanierung des Fachwerkhauses Gröperstraße 24. Das verwaiste Gebäude aus dem 18. Jahrhundert hat der Halberstädter bereits vor fünf Jahren erworben, aufwendig für 400.000 Euro saniert und die Wohnungen nach der Fertigstellung vor zwei Jahren vermietet. Zu diesem Zeitpunkt befand sich das Areal hinter der Gröperstraße, eben jene Taubenstraße 24, bereits im Besitz von Thomas ­Oppermann.

„Ich habe den ehemaligen Kornspeicher, in dem sich später eine Elektro-Firma befand, vor sieben Jahren ersteigert“, berichtet der Halberstädter. ­Damals entstand die Idee, das Lagergebäude zu einem modernen Wohnhaus umzubauen und das insgesamt 4000 Quadratmeter große Gelände mit der Gröperstraße 21 zu einen Wohnpark, der abschließbar ist, zu verschmelzen, so der Investor.

In einem ersten Schritt ist ein auf dem Gelände stehendes zweites Haus saniert worden, in dem eine Weiterbildungseinrichtung eingezogen ist. Jetzt folgt das Lager­gebäude, das bereits als solches nicht mehr erkennbar ist. Die Backsteinfassade ist hinter Dämmung, Putz und ­einem attraktiven Farbanstrich verschwunden. Wände und ­Decken sind eingezogen und Fenster eingebaut worden. Insgesamt 18 Wohnungen mit gehobener Ausstattung entstehen. Im Erdgeschoss, das über eine Rampe ­barriere­frei zu erreichen ist, befinden sich Zwei-Raum-Wohnungen bis 65 Quadratmeter und im Obergeschoss Drei- und Vier-Raum-Wohnungen mit 90 beziehungsweise 115 ­Quadratmetern. „Alle erhalten einen Balkon, die eine Vier-Raum-Wohnung sogar zwei“, sagt Thomas Opper­mann. Ab Oktober/November soll das Haus bezugsfertig sein.

Hofgestaltung schließt sich an

Anschließend will sich ­Thomas Oppermann der Gestaltung des Innenhofes ­widmen. Betonflächen sollen aufgebrochen werden, neues Pflaster ­verlegt, vorhandene Garagen und Grünflächen gestaltet werden. Zum benachbarten Schwanenteich wird außerdem eine Sandsteinmauer hochgezogen, durchbrochen von einer Tür, durch die die Bewohner des Wohnparks künftig direkt in die ­Grünanlage gelangen. Alles in allem investiert der Unternehmer 1,4 Millionen Euro in das Projekt.