Dorfleben

Erster Arbeitseinsatz für Feuerwehr und Jagdgenossenschaft in Rhoden nach Coronapause

Mit Teamwork haben Brandschützer und Jagdgenossen neue Sitzgelegenheiten im Dorf aufgestellt.

Von Vera Heinrich
Die Kameraden der Ortswehr haben die Bänke, wie diese hier auf dem Friedhof, in Rhoden aufgestellt.
Die Kameraden der Ortswehr haben die Bänke, wie diese hier auf dem Friedhof, in Rhoden aufgestellt. Foto: David Kawitzke

Rhoden - Gleich drei neue Bänke gibt es in Rhoden. Die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr haben ihr freies Wochenende genutzt, um die neuen Sitzgelegenheiten im Dorf aufzustellen.

Zwei davon sind auf dem Friedhof zu finden. Die Jagdgenossenschaft Rhoden hat die beiden Bänke als Spende finanziert, informiert Mitglied Marko Hahn.

„Das Geld kommt aus der Kasse der Jagdgenossenschaft und soll für das Gemeinwohl im Ort eingesetzt werden,“ erläutert der Jagdgenosse, der auch in der Ortswehr aktiv ist. „Es ist uns wichtig, dass das Geld wieder im Dorf ankommt und möglichst viele Menschen etwas davon haben“, erklärt der Rhodener ihre Motivation, die hinter der Aktion steckt. In der Vergangenheit haben die Jagdgenossen mit Spenden unter anderem Projekte in der ortsansässigen Kindertagesstätte oder im Kirchbauverein unterstützt.

Beitrag der Vereinigung fürs Gemeinwohl

Die dritte Bank hat die Stadt Osterwieck finanziert. Sie ist vor dem Feuerwehrgerätehaus zu finden. „Das ist auch für die Kinder praktisch, die den Platz hier gern zum Inlineskaten oder Fahrradfahren nutzen“, findet der stellvertretende Ortswehrleiter Alexander Kottwitz.

„Die Sitzgelegenheiten hat die Firma Göschl aus Lüttgenrode hergestellt“, berichtet Marko Hahn. Angefertigt aus pulverbeschichtetem Stahl werden sie hoffentlich lange erhalten bleiben, schätzt Rhodens stellvertretender Wehrleiter Alexander Kottwitz. „Die Bänke sind schön hoch, um das Aufstehen für diejenigen zu erleichtern, die nicht mehr so mobil sind“, ergänzt er. Der 39-Jährige freut sich, dass sie endlich die Bänke aufstellen konnten. Das sei eigentlich schon für das vergangene Jahr geplant gewesen. „Coronabedingt durften wir keinen Arbeitseinsatz organisieren“, bedauert er und ist dafür glücklich, dass jetzt „alles geklappt hat wie geplant“.

Freiwillige sind eingespieltes Team

Das bestätigt auch Marko Hahn: „Jeder hat etwas an Werkzeug oder Material mitgebracht, was wir zum Aufbau gebraucht haben. Die Zusammenarbeit aller freiwilligen Helfer hat bestens funktioniert.“