Vogelsdorf l „Das war ein schweres Stück Arbeit“, sagt Beatrice Schmidt, Regisseurin und geistige Mutter des Drehbuchs zum Vogelsdorfer Film. Am Schwierigsten sei vor allem gewesen, die Akteure alle unter einen Hut zu bekommen. „Irgendeiner konnte grundsätzlich nicht.“

In dem kleinen Huy-Ort Vogelsdorf stehen die Akteure des Films kurz vor dem Abschluss der Dreharbeiten und planen für Mitte August die letzte Szene. Diese soll aber außerhalb des Dorfes gedreht werden.

Drehen ohne Drehbuch

Über den Inhalt des Films haben die Filmemacher bisher, so gut es geht, geschwiegen. Und weil die vielen Darsteller für ihre Rolle auch immer nur den unbedingt nötigsten Teil des Drehbuchs erfahren haben, kennt bisher kaum einer die gesamte Geschichte. Immerhin hat sich unter den Neugierigen herumgesprochen, dass ein echter Chinese (Liu Weidong) ganz zufällig in das verschlafene Dorf Vogelsdorf kommt. Sein Erscheinen wird alles auf den Kopf stellen. Die Menschen geben ihre Lethargie auf und werden aktiv. Auf einmal wird Vogelsdorf hellwach. Warum, und vor allem die Frage, wie das Ganze ausgehen wird, bleibt offen und wird nicht verraten.

Beatrice Schmidt ist vor allem von den Vogelsdorfern begeistert. „Für jeden, der mitmachen wollte, haben wir auch eine Rolle gefunden.“ Dass diese Rolle am Ende auch zu sehen sein wird, dafür sorgt Kamerafrau und Cutterin Lisa Merten. „Das wird noch ein hartes Stück Arbeit", sagt die Vogelsdorferin. Und wie im großen Kino steht auch in Vogelsdorf der Aufführungstermin noch nicht endgültig fest.