Halberstadt l Damit treffen die Vorharzer am 25. Mai, am „Tag der Amateure“, im Endspiel des FSA-Pokals auf den Halleschen FC. Egal, wie das Endspiel ausgeht, ab sofort können sich die Halberstädter über den Einzug in die erste Runde des DFB-Pokals und über eine hohe finanzielle Summe freuen. Der Grund: Dem HFC ist in der 3. Liga mindestens Platz vier nicht mehr zu nehmen und dieser berechtigt automatisch für die Teilnahme am deutschlandweiten Pokal-Wettbewerb. Im aktuellen DFB-Pokal-Wettbewerb gab es für die Teilnehmer der 1. Runde 166.000 Euro. Wobei für Amateurvereine nach Abzügen etwas weniger bleibt.

Vor einer stattlichen Kulisse von mehr als 1.000 Zuschauern versteckten sich die Stendaler gegen den Favoriten keineswegs und suchten den Weg in die Offensive. So hatten die Eisenbahner auch die ersten Möglichkeiten. Nach sieben Minuten scheiterte Niclas Buschke an Keeper Fabian Guderitz. Danach kam Sebastian Hey nach Zuspiel von Buschke einen Schritt zu spät. Die nächste Möglichkeit hatte Maurice Pascale Schmidt, aber auch er brachte das Leder nicht im Tor unter.

Halberstadt dominiert die Lok-Kicker

Nach dieser Anfangsviertelstunde kam Halberstadt besser ins Spiel, erspielte sich selbst Möglichkeiten. Die beste hatten die Vorharzer nach 31 Minuten. Denis Jäpel scheiterte freistehend an Lukas Kycek. Im Anschluss zog Dennis Blaser ab, der Ball landete noch leicht abgefälscht am Pfosten.

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Da hatte Lok noch Glück, doch nur drei Minuten später lag das Ding drin. Ein Torschuss von Blaser landete punktgenau vor Jäpels Füßen, der zum 0:1 einnetzte (33.). In der Folge dominierte Halberstadt das Spiel, die Lok-Kicker liefen nur noch hinterher und hatten kaum noch Entlastung.

Guderitz klärt reaktionsschnell

Kurz vor der Pause lag aber plötzlich der Ausgleich in der Luft. Eine Kopfballverlängerung von Hey landete bei Buschke, der abzog. Guderitz klärte reaktionsschnell zur Ecke (42.). Kurz danach pfiff Schiedsrichter Patrick Kluge zur Halbzeit.

In den zweiten 45 Minuten machten die Gastgeber zu Beginn wieder Druck und hatten durch Marcel Werner eine gute Gelegenheit. Seine Direktabnahme ging über den Kasten (47.). Das Tor schossen wenig später die Halberstädter. Patrik Twardzik setzte einen Freistoß wie n der Schnur gezogen genau in den linken Winkel, da war Lok-Keeper Kycek machtlos – 0:2 (52.).

Lok hat keine Lösungen

Die VfB-Kicker übernahmen das Kommando und waren dem dritten Tor näher als die Hausherren dem Anschluss. Die Defensive der Gäste stand sicher und Lok fiel wenig ein, um Lösungen zu finden.

Die Entscheidung fiel in der 78. Minute nach einem Standard. Twardzik stand goldrichtig und traf zum 0:3. Nur wenig später hätte er einen Hattrick schnüren können, scheiterte aber.

Danach war Schluss und der VfB Germania Halberstadt darf sich auf die zweite Teilnahme im DFB-Pokal freuen.