Halberstadt l Eisiger Einsatz für die Kameraden der Halberstädter Feuerwehr am Freitagabend: Damit es im Bereich des Goldbachs zu keinem Rückstau der Wassermassen kommt, mussten die Wehrmitglieder mit Wathosen in den Bachlauf steigen, um Eisschollen zu zerkleinern. Dabei agierten freiwillige und hauptberufliche Kräfte Hand in Hand.

Eisschollen und Treibgut bilden Hindernis

Nach Angaben von Wehrsprecher Chris Buchold wurden die freiwilligen Einsatzkräfte am Freitag gegen 17.45 Uhr zur Unterstützung der hauptberuflichen Wachbereitschaft nachalarmiert. Die fest angestellten Kameraden waren seit 16.16 Uhr am Goldbach im Einsatz. „Auf dem Gewässer hatten sich Eisschollen und Treibgut gesammelt, welche an einigen Stellen Brückendurchlässe verstopften. Das führte zu einem erheblichen Anstieg des Wasserpegels“, skizziert Buchold das Szenario.

Der gesamte Bachverlauf sei innerhalb der Stadtgrenzen kontrolliert und die Eisschollen zerkleinert worden. Insgesamt seien bis in die späten Abendstunden vier Einsatzstellen angefahren worden. Neben dem Molkenmühlenweg waren die Kameraden auch in der Hans-Neupert-Straße, An der Pfeffermühle sowie in der Lützowstraße aktiv und mussten teilweise – um an die Eisschollen heranzukommen – in die eisigen Fluten steigen.

Anwohner versorgen Wehrmitglieder

„Unser besonderer Dank gilt Anwohnern an der Einsatzstelle ,An der Pfeffermühle‘, die unsere Einsatzkräfte mit Tee, Kaffee und belegten Broten versorgten“, betont Chris Buchold.

Der Einsatz zum Hochwasserschutz konnte gegen 21.45 Uhr beendet werden.