Wegeleben l Zur Bürgermeisterwahl am Sonntag, 24. September, stellen sich in Wegeleben zwei Kandidaten dem Votum der Einwohner. Zum einen Amtsinhaber Hans-Jürgen Zimmer (CDU) und sein Herausforderer Frank Elzner (parteilos) aus dem Ortsteil Deesdorf.

Politischer Neuling

Der 56-jährige Elzner geht als kommunalpolitischer Neuling in das Rennen. „Ich stelle mich der Wahl, um in meiner Heimatstadt etwas zu bewegen“, sagt er. Der gelernte Instandhaltungsmechaniker ist als Hausmeister in Badeleben tätig. „Die Arbeit als Bürgermeister ist in Zeiten, da der Stadthaushalt nicht ausgeglichen ist, eine Herausforderung, der ich mich aber stellen möchte“, so der in Halberstadt geborene Deesdorfer. „Die Leistungen von Hans-Jürgen Zimmer in seinen bisherigen Amtszeiten verdienen hohe Anerkennung.“ Es sei aber an der Zeit, den Staffelstab in jüngere Hände zu legen.

Zusammenhalt wichtig

So sieht Elzner seine Hauptaufgabe in der Stärkung des Zusammenhalts zwischen Wegeleben und den Ortsteilen sowie der Ausschöpfung von Förderprogrammen bei Investitionen. „Damit sind der Ausbau der bestehenden In-frastruktur, des Internets und die Errichtung von Radwegen gemeint“, erklärt der Deesdorfer. Wichtig sei ihm außerdem die Stärkung des kinder- und familienfreundlichen Profils der Stadt und der Erhalt von Grundschule und Kindertagesstätte. Das schließe auch die Fortsetzung der erfolgreichen Jugendarbeit in Wegeleben mit ein. „Eine Kürzung auf diesem Gebiet ist mit mir nicht zu machen“, sagt Frank Elzner. Auch der Unterstützung von Unternehmen und Vereinen komme eine hohe Priorität zu. Elzner ist selber bei den Oldtimerfreunden Ohrsleben und im Kultur- und Technikverein Nienhagen aktiv. „Gerade die Arbeit mit Vereinen in der Region sehe ich als wichtig an“, sagt er. „Das Ehrenamt wird meiner Meinung nach zu wenig anerkannt, dabei ist es doch ein Motor bei vielen Veranstaltungen und Angeboten im Vorharz.“