Klimawandel

Kunstaktion: Darum werden 30 Boote über 15 Kilometer von Halberstadt in den Huy geschleppt

Unter dem Titel „Keine Handbreit Wasser“ startete in Halberstadt eine ungewöhnliche - und schweißtreibende - Kunstaktion. Hauptakteure dabei: 100 historische Boote.

25.07.2021, 17:44
80 Freiwillige haben am Samstag, 24. Juli,  30 historische Holzboote über den Huy getragen - von Halberstadt bis nach Huy Neinstedt.
80 Freiwillige haben am Samstag, 24. Juli, 30 historische Holzboote über den Huy getragen - von Halberstadt bis nach Huy Neinstedt. Foto: Ideengut/Jan Arndt

Halberstadt - sr

Bei hochsommerlichen Temperaturen schleppen 80 Freiwillige am Sonnabend 30 Holzboote über den Huy. Sechseinhalb Stunden, 15 Kilometer, bergiges Gelände, begleitet von Polizei und Ordnungsamt, von Halberstadt nach Huy-Neinstedt. Was steckt dahinter?

„Die Aktion gehört zu dem interkulturellen Kunstprojekt ,Keine Handbreit Wasser’“, erläutert Ute Huch, die sich um die Pressearbeit der Aktion kümmert. Die Initiatoren um die künstlerische Leiterin Ilka Leukefeld wollen auf die Folgen des Klimawandels und die Wasserknappheit aufmerksam machen. Zielort der Boots-Karawane ist eine Scheune.

Dort wird am 29. August eine Ausstellung eröffnet, die ebenfalls den Klimawandel zum Thema hat. 100 historischen Holzpaddelboote werden dafür hängend installiert. Außerdem wird das Thema in vier Podiumsdiskussionen erörtert.

Obwohl die Organisatoren auf mehr Teilnehmer hofften, seien sie zu zufrieden mit der erzeugten Aufmerksamkeit, resümiert Ute Huch.