Energiekrise in Sachsen-Anhalt

Mitarbeiter sollen nicht frieren: Chef aus Quedlinburg verkauft seine Luxusautos

Diesen Schritt geht sicher nicht jeder Firmeninhaber: Der Quedlinburger Kunsthändler Henry Thurisch verkauft zwei seiner geliebten Rolls-Royce, um seinen Mitarbeitern ein Energiegeld zahlen zu können. Warum seine Großmutter daran einen Anteil hat.

Von Julius Lukas Aktualisiert: 30.09.2022, 14:57
Henry Thurisch mit seinem Rolls-Royce Silver Spirit Hooper von 1984.
Henry Thurisch mit seinem Rolls-Royce Silver Spirit Hooper von 1984. Foto: Andreas Stedtler

Quedlinburg/MZ - Eigentlich ist die Großmutter von Henry Thurisch schuld. Wobei „schuld sein“ eine viel zu negative Vokabel ist. Denn der Großmutter des Kunsthändlers aus Quedlinburg (Harz) ist es mindestens anteilig zu verdanken, dass dessen sieben Angestellte ein Energiegeld von ihrem Chef bekommen. Davon sollen die stark gestiegenen Gas- und Stromkosten gezahlt werden.

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