Kirche und Schule

Lebendige Führungen durch die Kirche

Die Projektförderung zur Arbeit mit den Osterwiecker Schulen steht in den Startlöchern.

Von Mario Heinicke
Eine Projektförderung soll lebendige Führungen  für Schüler durch die  Osterwiecker Stephanikirche  unterstützen.
Eine Projektförderung soll lebendige Führungen für Schüler durch die Osterwiecker Stephanikirche unterstützen. Foto: Mario Heinicke

Osterwieck - Derzeit bereitet das Kulturbüro des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) das Projekt „Land:Gut2021“ vor. Als einer von 20 Orten aus sieben Bundesländern wird im Rahmen des Projekts Osterwieck gefördert.

Ziel von „Land:Gut2021“ seien gleichwertige Lebensbedingungen auf dem Land durch kreative Teilhabe und eine kulturell inspirierende Gemeinschaft, wird in einer Mitteilung erläutert. Die Projektpartner seien entweder Kirchengemeinden, Schulen oder kulturell aktive Vereine, die mit Kirchengemeinden oder Schulen punktuell zusammenarbeiten. Dabei gehe es nicht um kurzfristigen Erfolg, sondern um gute Ideen, die wachsen und die Region lebendig halten.

Kirchgemeinde lässt gemeinsam mit Gymnasiasten und Grundschülern Stadtgeschichte lebendig werden

Als einer der insgesamt 20 Orte bundesweit konnte das Projekt „St. Stephani Osterwieck – der Schatz der Stadt erzählt“ überzeugen. Initiiert wurde es von Pfarrer Sebastian Beutel und dem Evangelischen Kirchengemeindeverband Osterwieck gemeinsam mit dem Fallstein-Gymnasium und der Grundschule Sonnenklee aus der Stadt. Den Schülern sollen mit Unterstützung der Förderung lebendige Führungen durch die Kirche, deren Kunst sowie ihre mit der Stadt eng verbundene Geschichte geboten werden.

Am Donnerstag, 10. Juni, werden um 12 Uhr zur Eröffnung als Zeichen des Werdens und Wachsens gemeinsam von den Projektpartnern ein Baum auf dem Kirchengelände gepflanzt sowie eine Projektplakette an der Stephanikirche angebracht.

Das Projekt „Land:Gut2021“ wurde von Klaus-Martin Bresgott im Berliner Kulturbüro des Rates der EKD initiiert und wird wesentlich durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert. Bereits 2019 und 2020 konnten über das ähnliche Projekt „Landgut-Kulturgut“ etliche Initiativen gefördert werden.