Wernigerode/Goslar l Die erste „Harzer Uni-Challenge“ ist eine der diesjährigen Sonderkampagnen der in Goslar ansässigen Vereinigung. Sie zielte nach Angaben von HTV-Sprecherin Inna Lubrich auf die Bewerbung einer neuen, jungen Gästegruppe für das Mittelgebirge ab.

Abschluss und zugleich Höhepunkt war am vergangenen Wochenende das Finale mit fünf Teams, das an verschiedenen Orten des Landkreis stattfand.

Anreise war Herausforderung

Schon die Anreise am Freitag wurde für die Teilnehmer zu einer echten Herausforderung. Sie mussten bereits daheim drei harztypische Rätsel lösen, die den Treffpunkt und die Uhrzeit verrieten. Inna Lubrich: „Das funktionierte.“ Alle trafen rechtzeitig in Drei Annen Hohne ein, um in das Challenge-Wochenende zu starten.

Nach dem Bezug der Unterkunft in Schierke galt es, mit Karte und Kompass unterschiedliche Routen zum nächsten Ziel – den Schnarcherklippen – zu bewältigen. Das Klettern und Abseilen wurde zum ersten Höhepunkt, wobei für einige der Studenten die besondere Herauforderung im Überwinden ihrer Höhenangst bestand.

Der erste Tag klang mit einem gemütlichen Grillabend aus, bei dem die fünf Teams bereits eine eingeschworene Gemeinschaft bildeten. Trotz der Konkurrenzsituation kam auch am Sonnabend der Spaß nicht zu kurz. Eine GPS-Rallye führte die jungen Frauen und Männer bis zu 20 Kilometer durch das Gelände in und um Benneckenstein.

Entscheidende Punkte vergeben

Entscheidende Punkte beim Rennen um den Sieg wurden bei einer Quadtour und auf einem Parcours vergeben. Letzterer musste mit einem speziellen Mobil bewältigt werden. Dabei handelte es sich um ein präpariertes Auto, das nur mittels gut abgestimmtem Agierens der Insassen bewegt werden konnte.

Zum Finale am Sonntag konnten alle Teilnehmer im Rabensteiner Stollen in Harztor (Thüringen) ein Tzscherperessen genießen. Anschließend ging es laut der HTV-Sprecherin zunächst darum, wer dank einer erfolgreichen Strategie am schnellsten den Escape-Room der Harz-Games verlassen konnte. Letztlich musste im Luftfahrtmuseum Wernigerode der Flugsimulator unfallfrei gemeistert werden. Inna Lubrich: „Am Mittag standen die Gewinner fest. Alle fünf Teams hatten ihr Bestes gegeben und sich bis zum Schluss ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert.“

„Die umwerfenden Schnapsfeen“ – Verena Zielke und Imke Binderszewsky – konnten am Ende den Sieg für ihre Georg-August-Universität Göttingen erringen. Gefolgt von den „Lab Lions“ der Technischen Universität Braunschweig und „Theodor Hirsch“ (Martin-Luther Universität Halle). Aber auch die Teams „Drei Fäuste für die Wildnis“ von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und „Drei Engel für Leibniz“ (Leibniz-Universität Hannover) auf Platz vier und fünf sahen sich nicht als Verlierer.

Alle zusammen erlebten ein unvergessliches Abenteuer-Wochenende im Harz, haben neue Freunde gefunden und versprachen, auf jeden Fall wiederzukommen.

Gelungene Aktion

Auch für den Harzer Tourismusverband war die Kampagne nach den Worten seiner Sprecherin eine rundum gelungene Aktion.

Bereits über die Kommunikationsoffensive im Frühjahr konnten über 8000 Studenten motiviert werden, die Internetseite zu besuchen. Rund 40 000 Aufrufe belegen das offensichtliche Interesse dieser Zielgruppe am Mittelgebirge.

Auch für die Challenge selbst gab es eine Begleitung über die Social-Media-Kanäle. Noch während die Veranstaltung lief, wurden die Begleitvideos auf dem HTV-Facebook-Account über 8300 Mal angeklickt. Darüber hinaus wurde das gesamte Wochenende filmisch festgehalten. Inna Lubrich: „Der in Kürze erscheinende Trailer wird sicher nicht nur die Teilnehmerteams weiter für den Harz begeistern.“