Seniorentreffen in Aderstedt mit dem Ortschef Berger

Und darauf ein Piccolöchen

17.07.2021, 08:23
Erstmals nach neuen Monaten Corona-Zwangspause haben sich die Aderstedter Seniorinnen wieder getroffen, im Feuerwehrgerätehaus.  Mit dabei als Hahn im Korb auch Ortsbürgermeister Maik Berger.
Erstmals nach neuen Monaten Corona-Zwangspause haben sich die Aderstedter Seniorinnen wieder getroffen, im Feuerwehrgerätehaus. Mit dabei als Hahn im Korb auch Ortsbürgermeister Maik Berger. Foto: S. Berger

Aderstedt - rad

Die Freude über dieses Wiedersehen war riesig. Neun lange Monate durften sich die Damen des Seniorenkreises und der Handarbeitsgruppe von Aderstedt coronabedingt nicht treffen. „Diese gemeinsamen Nachmittage haben uns sehr gefehlt“, sagt Elke Pfützenreuter, eine der Anwesenden. Zwar gebe es das Telefon und immer wieder mal auch ein vorsichtiges Gespräch mit viele Abstand über den Gartenzaun, dass alles kann einen gemütlichen Nachmittag mit guten Gesprächen bei Kaffee und Kuchen aber keinesfalls ersetzen.

Nun aber sind die Zahlen rund um die Corona-Infektionen so niedrig, dass persönliche Treffen wieder möglich sind. „Damit kehrt ein wichtige Stück Dorfleben nach Aderstedt zurück“, betont Ortsbürgermeister Maik Berger (SPD), als einziger Mann der Hahn im Korb bei diesen Treffen. Und zur Feier des Tages durfte auch ein Gläschen Sekt nicht fehlen.

Weil nun die Winterkirche der Sankt-Trinitatis-Kirche nach einem Frostschaden immer noch nicht wieder nutzbar ist, organisierte der Ortsbürgermeister kurzerhand ein Treffen in den Räumen der freiwilligen Feuerwehr. „Die Kameraden waren sofort bereit, ihren Aufenthaltsraum zur Verfügung zu stellen.“ Der Raum ist stets sehr gepflegt und es gibt viel zu entdecken, denn an den Wänden zeugen Bilder und Ausstellungsstücke von der über 125-Jährigen Geschichte der Aderstedter Feuerwehr.

Damit kehrt ein wichtiges Stück Dorfleben nach Aderstedt zurück.

Ortsbürgermeister Maik Berger (SPD)

Überhaupt hat sich das Feuerwehrdomizil am Schlossplatz schon mehrfach bewährt - in jüngster Zeit sogar als Wahllokal. Immerhin ist der Raum fast ebenerdig erreichbar und somit beinahe barrierefrei. Dieses erste Wiedersehen war zunächst bestimmt von Fragen und Berichten, wie die Damen, die inzwischen alle geimpft sind, die letzten Corona-Monate erlebt haben.

Maik Berger nutzte die Anwesenheit so vieler Aderstedterinnen für eine ungezwungene Sprechstunde, konnte über viele Themen sprechen und die Meinung der Bürger dazu erfahren. So sind in jüngster Zeit immer wieder Klagen über die zu wenig gesäuberten Straßen und Grundstücke sowie Fragen zum Friedhof auf seinem Tisch gelandet, aber auch zum mangelhaften Ausbau des Mobilfunknetzes. Und auch die bevorstehende Huy-Bürgermeisterwahl war ein großes Thema an diesem Nachmittag, besonders, weil sich Berger zur Wahl stellt. Er erläuterte seine Vorhaben für die Gemeinde, falls er im September gewählt werden sollte.

Das nächste Treffen der Seniorinnen und Handarbeitsfreundinnen ist nun für Donnerstag, 12. August, geplant und wird höchstwahrscheinlich wieder bei der Feuerwehr am Aderstedter Schlossplatz stattfinden. Die Runde würde sich sehr freuen, wenn sich weitere Interessierte anschließen.