Halberstadt l Das tragische Unglück ereignete sich gegen 22 Uhr, die genauen Umstände sind nach Angaben der Bundespolizei bislang noch unklar.

Die Ermittlungen zum genauen Hergang und zur Identität des Mannes liefen noch, erklärte eine Sprecherin der Bundespolizei am Wochenende auf Anfrage der Volksstimme. Das Opfer soll nach Informationen der Volksstimme zwischen 30 und 40 Jahre alt sein.

Das Unglück ereignete sich gegen 22 Uhr im Streckenabschnitt zwischen den Bahnübergängen Alte Blankenburger Heerstraße und Florian-Geyer-Straße in Halberstadt mit einem Zug des Harz-Elbe-Express (Hex), der in Richtung Hauptbahnhof unterwegs war.

Die vom Zugführer hinzu gerufenen Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen. Im Triebwagen befanden sich außer dem Triebfahrzeugführer und dem Zugbegleiter keine weiteren Fahrgäste.

Neben Bundes- und Landespolizei sowie den Notfallmanagern von Deutscher Bahn und Hex waren auch die Feuerwehren aus Halberstadt und Langenstein mit bis zu 14 Kameraden vor Ort, sagte Einsatzleiter Bodo Fuckert. Die Wehrmitglieder mussten nach der Kollision und im Zuge der Ermittlungen vor Ort die Unglücksstelle absichern und ausleuchten. „Außerdem ging es darum, bei der Bergung der verunglückten Person mitzuhelfen und auslaufenden Dieselkraftstoff aufnehmen.“ Der Einsatz habe bis etwa 2.15 Uhr gedauert.

Um in diesem Zeitraum die weitere Alarmbereitschaft im Bereich des Stadtgebietes abzusichern, seien Kräfte der freiwilligen Feuerwehr im Hauptdepot in Wachbereitschaft versetzt worden.

Bis gegen 2 Uhr war der Bahnverkehr zwischen Halberstadt und Langenstein/Blankenburg unterbrochen. Betroffenen war davon neben Hex-Personenzügen auch der Güterverkehr.