Haldensleben l Das ehrenamtliche Engagement in Haldensleben lebt. Das hat die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt, Sabine Wendler, bei einer Veranstaltung im Rathaus am Montagabend deutlich gemacht. Zu dem Festakt waren 34 Bürgerinnen und Bürger aus Haldensleben und den Ortsteilen eingeladen worden, die „im Großen und Kleinen helfen und sich engagieren“, wie Wendler es ausdrückte.

Unter ihnen waren viele Einwohner, die ehrenamtlich in Vereinen arbeiten, einige davon bereits seit etlichen Jahren. So wurde beispielsweise Lothar Bohling geehrt, der schon seit 50 Jahren im Deutschen Anglerverband organisiert ist, seit 22 Jahren ehrenamtlich im Kreisvorstand der Angler tätig ist und seit 11 Jahren den Angelverein Haldensleben-West leitet. Norbert Stephan hingegen ist seit über 50 Jahren Mitglied des Haldensleber Männerchores „Liederkranz“. Auch junge Mitglieder von Vereinen, die sich für andere einsetzen, wurden am Tag des Ehrenamtes hervorgehoben. So haben Jasmin Bravo da Cruz und Erik Schulze Vorstandspositionen beim Handball-Sportverein Haldensleben inne und trainieren dort Kinder- und Jugendmannschaften.

Nicht alle geehrten Bürger gehören allerdings Gruppen und Vereinen an – einige von ihnen tun in ihrer Nachbarschaft Gutes. So wurde die Haldensleberin Hannelore Schulze von ihrer Freundin Liselotte Neumann vorgeschlagen, der sie schon lange bei Einkäufen, Reisen, Arztbesuchen, in Krankenhaus und Rehaklinik zur Seite steht. Annemarie und Knut Stern hingegen wurden von der Volkssolidarität für eine Auszeichnung vorgeschlagen, bei deren Veranstaltungen sie regelmäßig eigene Kurzgeschichten vortragen und Gitarre spielen.

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2018 habe es wieder sehr viele Vorschläge für Auszeichnungen zum Tag des Ehrenamtes gegeben, berichtete Sabine Wendler. Gemeinsam mit dem Haldensleber Stadtratsvorsitzenden Guido Henke gratulierte sie den Ehrenamtlichen, überreichte ihnen Urkunden und kleine Geschenke. Für die ehrenamtliche Arbeit bedankte sich Sabine Wendler bei den Geehrten – deren Engagement bringe mehr Lebensqualität in die Stadt, mache sie „lebens- und liebenswerter“, wie die stellvertretende Bürgermeisterin sagte. „Ihr Engagement verdient Anerkennung und Unterstützung“, sagte Sabine Wendler. Sie lud die ehrenamtlichen Bürger nicht nur zu Kaffee und Gebäck ein, sondern auch dazu, sich ins Goldene Buch der Stadt einzutragen.

Die Volksstimme wird in den kommenden Wochen die einzelnen Geehrten in kurzen Portraits vorstellen.