Magdeburg/Bülstringen l Das Engagement von Ralf Geisthardt ist ebenso vielfältig wie dauerhaft. Der Bülstringer sitzt für die CDU im Gemeinderat ebenso wie im Landtag. Auch hat er den Vorsitz im Börde-Kreistag inne. Seit nunmehr 20 Jahren ist Geisthardt zudem Vorsitzender des Kreissportbundes Börde, wo er sich mit Herzblut für den Nachwuchs einsetzt. Der Offizier der Reserve war zudem viele Jahre Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Kein Zufall. Ein Naturfreund ist der 64-Jährige. Er liebt seine Heimat, seine Pferde und den Wald.

Nicht immer an Parteivorgaben gehalten

In der Politik hält sich Ralf Geisthardt nicht immer an Parteivorgaben. Er hört auf sein Gewissen, seine Erfahrung, seinen Instinkt. Eine Eigenschaft die ihm auch außerhalb seiner Christdemokraten einen außergewöhnlich guten Ruf verschafft hat. „Hier ist ein Vollblutpolitiker am Werk, dessen Anliegen es ist, etwas für seine Region und unser Land und vor allem die Menschen in Sachsen-Anhalt zu erreichen“, sagte Rainer Haseloff am Montag in seiner Laudatio. Der Ministerpräsident hob darin hervor, was Geisthardt unmittelbar nach der politischen Wende 1989 geleistet hat. Er gehöre zu den Menschen, die den Neuanfang im Osten ganz wesentlich mitgeprägt haben. Ralf Geisthardt ist seit der ersten Stunde Mitglied des Magdeburger Landtages und dort Vorsitzender des Europaausschusses, eine Aufgabe, die für ihn von großer Bedeutung ist. Denn trotz aller Heimatverbundenheit denkt Geisthardt auch global, liebt den europäischen Gedanken.

„Sie haben sich in den vergangenen Jahrzehnten umfassend ehrenamtlich für unser Land engagiert und Sie tun dies trotz gesundheitlicher Probleme weiter. Mit Ihrem Handeln und Ihrer Tatkraft geben Sie anderen Menschen dabei ein Beispiel“, schloss Haseloff seine Rede über den Bülstringer. Für dieses beispielgebende Wirken habe er sich das Verdienstkreuz am Bande redlich verdient.

Überrascht und stolz

Geisthardt selbst zeigte sich ebenso überrascht wie stolz über die hohe Auszeichnung. „Ich habe zwar schon so ein Gerücht gehört. Aber ich habe gelernt, nicht an jedes Gerücht zu glauben. Umso mehr freue mich jetzt über diese Auszeichnung“, sagte Geisthardt am Dienstag im Gespräch mit der Volksstimme.