Althaldensleben l So ein Einkauf kann schon anstrengend sein. Die Schutzmaske, die schweren Einkaufsbeutel, die Hitze in diesen Tagen – wäre es da nicht schön, gleich nach dem Supermarktstress kurz im Grünen zu verschnaufen? Vielleicht sogar an einem Bächlein?

In Althaldensleben ist das nun bald möglich. Direkt neben dem Penny-Parkplatz lässt die Stadt derzeit eine Parkfläche herrichten, mit Bänken, mit Spielgeräten, alles direkt an der Beber. Zwei Bäume sollen neu gepflanzt werden, acht stehen schon dort. Die Fläche war zuvor wild bewachsen, auch ein Hühnergehege soll sich dort einmal befunden haben.

Gabionenwand trennt Park und Parkplatz

Um den etwa 40 Meter langen Streifen am Beberufer aufhübschen zu können, habe die Stadt eine Teilfläche erwerben müssen, berichtete Bauamtsleiter Holger Waldmann gestern auf der Baustelle. Die meisten Arbeiten sind bereits abgeschlossen, kleinere Pflasterungen sowie die Bepflanzung mit Strauch- und Staudengewächsen stehen noch aus. Zum Ende der kommenden Woche soll dann alles fertig sein.

Eine 30 Meter lange Gabionenwand trennt den Minipark vom Parkplatz, befüllt ist das eineinhalbmeter hohe Metallgeflecht mit gebrochenem Naturstein. Die vier Sitzbänke stehen bereits, an den zwei Drehspielgeräten für Kinder fehlen noch die Drehplatten. Eine Treppe führt den Graben hinunter zum Wasser der Beber. Zuvor habe es nur einen Trampelpfad ans Ufer gegeben, berichtete Waldmann. „Wir wollen den Uferbereich an der Beber erlebbar machen“, betonte er.

Kommune muss ein Drittel übernehmen

Damit entsteht im Zentrum von Althaldensleben ein weiterer Ort zum Verweilen. Erst vor vier Jahren war der Lindenplatz, knapp 500 Meter weiter, umfassend neu gestaltet worden. Die dortigen Arbeiten kosteten allerdings mehr als 800.000 Euro. Davon musste die Stadt damals rund 300.000 Euro an Eigenmitteln aufbringen, der Rest war Fördergeld aus dem Programm Stadtumbau Ost.

Auch der neue Minipark am Penny (Namensvorschlag der Volksstimme-Redaktion: Penny-Park) ist überwiegend aus Fördermitteln finanziert, nämlich aus dem Programm „Aktive Stadt und Ortsteilzentren“. Ein Drittel der Kosten übernimmt der Bund, ein Drittel das Land, ein Drittel die Stadt Haldensleben.