Wellen/Groß Santersleben l Um 12.30 Uhr heulten am zweiten Weihnachtsfeiertag in Wellen, Ochtmersleben, Niederndodeleben und Hermsdorf die Sirenen, bei den Feuerwehrleuten schlugen die sogenannten Pieper Alarm. Aufmerksame Nachbarn hatten in Wellen einen Brand in einer Wohnung im früheren Gasthof bemerkt und die Feuerwehr über die Leitstelle alarmiert.

Als die Kameraden der Wellener Feuerwehr nach kurzer Anfahrt wenige Minuten nach Alarmierung vor Ort waren, wussten sie, dass es zuerst Menschenleben zu retten galt. Ein Mann konnte aus der brennenden Wohnung befreit werden und wurde dem Rettungsdienst übergeben. Die Löscharbeiten wurden durch die Kameraden aus den Nachbardörfern unterstützt, auch die Drehleiter aus Hermsdorf wurde in Stellung gebracht. Nach etwas über einer halben Stunde hieß es „Feuer aus“, die Nachkontrolle in dem alten Haus nahm aber noch eine längere Zeit in Anspruch.

50 Kameraden im Einsatz

Später wurden noch Kameraden der Irxleber Feuerwehr nachalarmiert. Insgesamt waren knapp 50 Kameraden im Einsatz, zudem Kräfte der Polizei und des Rettungsdienstes. Auch der Abschnittsleiter der Feuerwehr, Ralf Lange, machte sich ein Bild von der Lage. Die Brandursache ist vorerst noch ungeklärt.

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Während der Einsatz in Wellen noch lief, wurden auch die Groß Santersleber Feuerwehrleute alarmiert. Nach einem technischen Defekt hatte ein Pkw im Wohnpark „Ostfalen“ Betriebsflüssigkeit verloren. Elf Kameraden beseitigten etwas über eine Stunde lang die etwa 400 Meter lange Ölspur.