Oebisfelde

Burgneugestaltung bleibt ein Ziel

Weferlinger Ortschaftsrat berät zu bereits vorgesehenen Maßnahmen auf den Prioritätenlisten.

Von Carina Bosse

Weferlingen l Von Jahr zu Jahr wird eine neue Prioritätenliste mit allen Vorhaben aus den Orten der Einheitsgemeinde aufgestellt. „Aber wir wissen alle, dass wir sie eigentlich gar nicht realisieren können“, sagte Weferlingens Ortsbürgermeister Dirk Kuthe. Die finanzielle Situation der Einheitsgemeinde Oebisfelde-Weferlingen gibt es gar nicht her, dass alle Vorhaben realisiert werden könnten. Trotzdem stand der Tagesordnungspunkt zur jüngsten Sitzung des Ortsrates an, und dabei ging es schon um das kommende Jahr.

Doch auf dem Schirm haben die Weferlinger zunächst die geplanten Vorhaben für dieses Jahr. Aufgelistet sind da vor allem die Beleuchtung des öffentlichen Parkplatzes im Ortskern, eine neue Rutsche für den Spielplatz im Riesenfeld und die Instandsetzung der Geschwister-Scholl-Straße. Da für keine der angemeldeten Maßnahmen Prioritäten festgelegt worden sind, steht deren Realisierung jedoch in den Sternen, ganz zu schweigen vom noch ausstehenden Haushaltsplan und den darin integrierten Summen.

Nicht viel anders sieht es mit den für 2020 aufgelisteten Maßnahmen aus. Die höchste Priorität wurde der energetischen Sanierung und dem Ersatzneubau der Grundschule Weferlingen eingeräumt. Dank der Gewährung von Fördermitteln aus dem Stark-III-Programm kann das Projekt gegenwärtig umgesetzt werden. Statt eines geplanten Sicherheitszaunes für den Schulweg zur Grundschule wurden Poller aufgestellt, die als ausreichende Sicherungsmaßnahme eingeschätzt wurden.

Bereits realisiert wurde im Zuge der Bauarbeiten die Erneuerung der Treppe als Aufgang zum Grundschulgebäude von der Sophienstraße aus. Der Eingang konnte wegen des schlechten Zustandes der Stufen lange gar nicht genutzt werden, sollte aber zumindestens als Notausgang unablässig zu nutzen sein.

Noch ausstehend ist die vorgesehene Gestaltung und Aufwertung des Burghofes und seines Umfeldes als vielfältiger kultureller und gesellschaftlicher Mittelpunkt des Ortes. Instandsetzungsarbeiten am Weferlinger Rathaus werden stufenweise auf mehrere Jahre verteilt bereits seit 2017 umgesetzt. Mittlerweile gibt es schon die nächsten „Baustellen“: An der Zaunanlage für den Friedhof müsste etwas gemacht werden. Die Sanierung der ehemaligen Zuckerfabrikteiche ist ein bereits seit Jahren angestrebtes Ziel. Für Wohnmobile sollen Stellplätze geschaffen werden. Die Gehwege an Fabrikstraße und Gartenweg bedürfen einer Erneuerung, ebenso wie der Pumpmühlenweg. Die Brücke an der Amtsfahrt müsste ebenfalls eine Überholung erfahren.

„Was jetzt drinsteht, wird uns die nächsten Jahre noch begleiten“, sagte Ortsrat Volker Marquardt. Unabhängig davon, dass die nächsten Vorhaben sich schon wieder für das kommende Jahr stapeln.