Bülstringen l Im Falle eines Brandes sind sie zur Stelle, wenn nach einem Unfall Menschen zu retten sind, ebenfalls, und auch wenn eine Ölspur die Straße gefährlich glatt macht, stehen die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr bereit, um die Spur abzubinden. In Bülstringen sind die Brandschützer wie auch in vielen anderen Orten außerdem ein wichtiger kultureller Träger. So war der Tag der offenen Tür im und am Gerätehaus rasch zu einem kleinen Volksfest mutiert. Vor allem Familien nutzten die Gelegenheit, einmal hinter die Kulissen der ehrenamtlichen Helfer der Feuerwehr zu blicken.

Seit einigen Jahren arbeiten die Bülstringer Feuerwehr gemeinsam mit den Nachbarn aus Wieglitz an einer stetigen Nachwuchsarbeit. Sie trägt Früchte. Zwei Nachwuchskräfte konnten bereits erfolgreich in die Jugendfeuerwehr wechseln.

Viele Kinder aus beiden Orten der Gemeinde Bülstringen gehören zur Kinderfeuerwehr. Regelmäßig treffen sie sich sonnabends, um die Arbeit der Feuerwehr kennenzulernen, aber auch, um gemeinsam zu spielen, kreativ zu sein oder auch mal einen Ausflug zu starten.

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Viele Angebote zum Tag der offenen Tür galten folglich auch dem Nachwuchs. Da konnte mit einer Handdruckspritze ein Ziel anvisiert werden, konnten Feuerwehrautos aus Karton gebastelt oder auf einer Hüpfburg herumgetollt werden. An einem speziellen Brandhaus in Puppenhausform konnte ein Brand anschaulich simuliert werden.

Die Fahrzeuge der freiwilligen Feuerwehr standen zur Besichtigung bereit, später konnten auch einige Besucher das Angebot nutzen, um einmal mit der Drehleiter in die Höhe gefahren zu werden. Bei bestem Wetter ließ sich die Aussicht über Bülstringen genießen.

Einige Vorführungen der Kameraden zu fortgeschrittener Stunde verdeutlichten das breite Aufgabenspektrum der Frauen und Männer von der Feuerwehr. Dafür konnte der neu eingerichtete Platz hinter dem Buswartehäuschen genutzt werden, um Platz zu haben, da es vor dem Gerätehaus doch etwas eng gewesen wäre, um allen Platz zu bieten.

„Unser Dank gilt allen Sponsoren, Helfern und Unterstützern, die uns bei der Vorbereitung und Durchführung so tatkräftig unterstützt haben“, sagte Tino Pasemann. Insbesondere das Wildgulasch hätte es sonst nicht geben können, so der Feuerwehrmann.

Das einzige, was der eine oder andere Besucher an diesem Tag vielleicht etwas vermisst hatte, war eine Brat- oder Bockwurst auf die Schnelle.