Haldensleben l Ein Einfamilienhaus hat in der Nacht zu Freitag in Haldensleben gebrannt. Die Bewohner konnten sich noch rechtzeitig aus dem Gebäude retten und erlitten eine Rauchgasvergiftung, beziehungsweise einen Schock. 57 Feuerwehrleute aus Haldensleben und umliegenden Orten sowie die Polizei und Notfallsanitäter waren im Einsatz.

Als die Haldensleber Feuerwehrleute in der Nacht zum Freitag gegen 1.36 Uhr zu einem Brand gerufen werden, steht der Dachstuhl eines Einfamilienhauses am Graseweg schon voll in Flammen. Das Feuer muss sich relativ schnell ausgebreitet haben, vermutet auch Haldenslebens Wehrleiter Frank Juhl. Er erzählt, dass die Mitarbeiter der Rettungsleitstelle die Flammen des Hauses von der Zentrale an der Kronesruhe aus sehen konnten. Das habe zum Alarmieren weiterer Feuerwehren geführt. Schließlich sind 57 Feuerwehrleute im Einsatz – 16 davon aus Haldensleben, weitere aus Satuelle, Wedringen, Uthmöden, Bülstringen und Groß Ammensleben.

Nachbar hat die Feuerwehr alarmiert Nachbar

Während die Einsatzkräfte von einem Nachbarn alarmiert werden, der bemerkt dass der Schornstein des Einfamilienhauses brennt, wird das Paar, das in dem Haus wohnt, anders wach. „Unsere Katze Tiffy hat solchen Lärm gemacht, dass wir aufgewacht sind", sagt die Hausbewohnerin der Volksstimme. „Sonst wären wir vielleicht am Qualm erstickt", fügt sie unter Tränen hinzu. Nebenall den Sorgen, die der Brand den Bewohnern bereitet hat, kommt nun noch weiterer Kummer hinzu.

Während die Einsatzkräfte von einem Nachbarn alarmiert werden, der bemerkt dass der Schornstein des Einfamilienhauses brennt, wird das Paar, das in dem Haus wohnt, anders wach. „Unsere Katze Tiffy hat solchen Lärm gemacht, dass wir aufgewacht sind", sagt die Hausbewohnerin der Volksstimme. „Sonst wären wir vielleicht am Qualm erstickt", fügt sie unter Tränen hinzu. Nebenall den Sorgen, die der Brand den Bewohnern bereitet hat, kommt nun noch weiterer Kummer hinzu.

Frank Juhl erläutert, dass der Dachstuhl des Hauses komplett ausbrannte. Bewohnbar sei das Gebäude erst einmal nicht, die Grundsubstanz sei der Einschätzung des Feuerwehrchefs nach aber noch vorhanden, wenn auch momentan von Löschwasser durchtränkt. Immerhin konnte Juhl zufolge ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Grundstücke verhindert werden.

Wie ein Polizeisprecher am Freitag erklärt, sei ein technischer Defekt als möglicher Auslöser des Brandes nicht auszuschließen. Den Brandschaden beziffern die Beamten auf rund 150.000 Euro. Die polizeiliche Untersuchung durch Brandursachenermittler werde nach dem Wochenende aufgenommen, wenn der Brandort wieder ohne Gefahr betretbar sei.