Klüden l Wenn die Preußen aus Klüden gegen die Braunschweiger aus Zobbenitz antreten, wollen beide Seiten unbedingt gewinnen. Alljährlich zum Auftakt des Klüdener Volksfestes steht das Fußballspiel zum Auftakt an. So war es auch kein Wunder, dass es nach der regulären Spielzeit 2:2-Unentschieden hieß. Am Ende hatten die Preußen aber doch mit zwei Toren die Nase vorn. Das Endergebnis von 7:5 nach Elfmeterschießen fiel zugunsten der Gastgeber aus. Der Wanderpokal bleibt für ein weiteres Jahr in Klüden. Im nächsten Jahr haben die Preußen damit die Chance auf einen endgültigen Verbleib des Pokals im Preußenland.

Die Stimmung auf dem Platz wurde positiv angeheizt durch zwei individuell angefertigte Feuer-Körbe mit ihren Herkunftswappen. Denn im Anschluss des „Länder“-Spiels wurden beide Mannschaften von Bernd Giggel mit den Feuer-Körben ausgezeichnet. Seiner Aussage nach, muss dieses jahrelange und tolle traditionelle Fußballspiel einfach fortgeführt werden.

Acht Mannschaften treten an

Beim Rotdornpokal der freiwilligen Feuerwehren standen acht Mannschaften - fünf Herren- und drei Jugendteams - auf dem Platz. In zwei Durchläufen galt es, möglichst schnell und fehlerfrei die Bahn zu durchlaufen. Auf der 90-Meter-Strecke der Männer siegte Mannhausen in 27,12 Sekunden vor Roxförde mit 30,63 Sekunden.

Bilder

Die Roxförder hatten im ersten Durchgang Pech. Wegen einer undichten Rohrkupplung konnte der Lauf nicht gewertet werden, so dass ihnen nur der zweite Lauf zur Verfügung stand. Auf dem dritten Platz landete Buchhorst in 32,20 Sekunden. Trotz alter Technik bewiesen die Männer deren Funktionsfähigkeit. Meitzendorf, mit dem durch die Jugendwehr freundschaftliche Kontakte entstanden, kam in 36,45 Sekunden auf Platz 4 vor dem Gastgeber Klüden mit 37,50 Sekunden.

Gastgeber auf fünftem Platz

Hingegen bei der Jugend stürmte das Team Klüden/Zobbenitz auf der 60-Meter-Bahn in 32,88 Sekunden zum Sieg. Der Meitzendorfer Nachwuchs wurde in 34,95 Sekunden Zweiter vor Mannhausen in 45,30 Sekunden.

Unter dem Motto „Nur dabei sein zählt“ sorgten die anschließenden Spaßwettkämpfe für Unterhaltung. Dabei galt es, in Teamarbeit immer neue und nicht ganz ernst gemeinte Aufgaben zu meistern. Es spielte keine Rolle, ob Vater und Sohn, oder Mutter und Tochter, ob Freunde oder Verwandte miteinander ins Rennen gingen - viel wichtiger war der Spaß, den sowohl die Teilnehmer als auch die Zuschauer hatten.

Den gab es auch bei der abendlichen Tanzveranstaltung, einer zünftigen Disko-Party im Festzelt.