Uhrsleben l Wenn in Uhrsleben etwas los ist, dann sind sich die Vereine einig und ziehen an einem Strang - so wie beim Jubiläumsfest anlässlich 1070 Jahre Uhrsleben, 120 Jahre Feuerwehr und 20 Jahre Fahnenweihe.

Zu jedem großen Fest gehören natürlich auch Gäste, und für die hatte gleich am Vormittag die freiwillige Feuerwehr gesorgt. Sie richtete den Feuerwehrbereichsausscheid in diesem Jahr aus und startete auf dem Sportplatz den Löschangriff nass für Männer-, Frauen- und Jugendfeuerwehrmannschaften.

21 Teams hatten sich zur Teilnahme eingefunden, entsprechen groß fiel die Fahrzeugflotte aus, die sich am Sportplatz versammelt hatte.

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Für das Wettkampfbüro von Uhrslebens Wehrleiter Christoph Karschunke und seinem Team hatte die örtliche Spedition einen Fahrzeuganhänger zur Verfügung gestellt, der einen guten Überblick über die Wettkampfbahn bot. Nadine Paul sorgte dafür, dass die Zuschauer die erzielten Zeiten auf einer Tafel stets aktuell verfolgen konnten.

Premiere für Bregenstedt

Ganz aufgeregt waren die Bregenstedter Frauen. Sie hatten sich nämlich eigens für den Wettkampf zusammengetan und fleißig trainiert, um erstmals am Löschangriff teilzunehmen. „Was die Männer können, können wir auch“, lautete ihr Motto. Ihr dritter Platz am Ende war bei den Bregenstedterinnen vielumjubelt.

Bei den Männern und den Jugendteams lagen die erzielten Zeiten in einem der beiden Läufe oft dicht beieinander, wie die Ergebnistabelle nebenan zeigt. „Wir haben uns als Gastgeber gewusst zurückgehalten“, kommentierte Christoph Karschunke das Abschneiden seiner Kameraden. Für sie hieß es: Dabeisein ist alles! Bei der Vorbereitung und Durchführung des Wettstreites hatten die Feuerwehrleute dafür alles gegeben. Kurzzeitig hieß es im Sportlerheim Land unter, denn eine Zuleitung zu den Wettkampfbottichen war undicht, doch bei so viel Feuerwehrpower sorgte eine Pumpe schnell für Abhilfe.

Während die Teams noch um schnelle Zeiten kämpften, wurden schon die Nachmittagsaktivitäten vorbereitet. Für ein Volleyballturnier war das Spielfeld abgesteckt worden, und unter den großen Festzelten konnten die Besucher Schutz vor der prallen Sonne suchen. Feuerwehr, Feuerwehrverein, Sportgemeinschaft, Volkssolidarität und Förderverein der Kindertagesstätte zogen an einem Strang und sorgten dafür, dass es ein abwechslungsreicher Nachmittag und Tanzabend werden konnte.