Flechtingen l Ein straffes Programm erwartete die Kreissportjugend Börde mit Thomas Keitel und seinem Team bei der diesjährigen Kleinen Friedensfahrt der Grundschule Flechtingen.

75 Starter aus allen Altersklassen der Grundschule hatten sich bei der zuständigen Lehrerin Diana Herrmanns zur Teilnahme angemeldet. Am Weg zum Sportplatz wurde die Strecke für die kleinen Radler abgesteckt. Zwei Runden waren zu absolvieren, die Fahrerinnen und Fahrer mit den schnellsten Zeiten qualifizierten sich dann für den Kreisausscheid, also das Finale, am 19. Juni, ab 16.30 Uhr in Oschersleben.

Friedensfahrt hat Tradition

Die Kleine Friedensfahrt hat bei den Flechtinger Grundschülern schon eine Tradition. Neben dem obligatorischen Verkehrssicherheitstraining und den alljährlichen Fahrradturnieren mit der Kreisverkehrswacht gehört die Friedensfahrt zu den Wettbewerben, auf den sich die Kinder sehr freuen.

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Voller Ehrgeiz, aber auch mit Spaß gehen sie an den Start. „Ich freue mich immer sehr, wenn sich auch die Kinder anmelden, die nicht von vorn herein zu den Favoriten gehören, sondern sich und ihre Fähigkeiten ausprobieren möchten“, sagte Diana Herrmanns. Zumal die Strecke nicht ganz einfach zu absolvieren sei. Sich für den Kreisausscheid qualifizieren, das gelinge zwar nur die Schnellsten, doch gewinnen könnten alle, die sich für eine Teilnahme entscheiden.

Applaus als Ansporn

Sie wurden von ihren wartenden Mitschülern angefeuert, auch der oder die letzte, der über die Ziellinie rollte, erhielt durch Applaus und Zurufe großen Ansporn.

Neben einigen Eltern, die bei der Organisation halfen, hatte sich auch das Deutsche Rote Kreuz mit einem Einsatzwagen eingefunden. Nicole Neudorf und Dietmar Bernsdorf hatten als Sanitäter die Erste Hilfe vor Ort in ihren Händen. Zum Glück blieben die Radfahrer von schweren Stürzen verschont, obwohl es gerade an den Wendepunkten teilweise recht rutschig war.

Bevor die Kinder, ausgestattet mit Startnummern, auf die Piste geschickt wurden, kontrollierten die Mitarbeiter vom Kreissportbund die Fahrtauglichkeit der Räder und natürlich den optimalen Sitz der Fahrradhelme.