Calvörde (aro) l Während die meisten Friedhöfe der Mitgliedsgemeinde Calvörde der Kommune gehören, zählt der Friedhof im Flecken Calvörde zum Eigentum der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Calvörde-Uthmöden.

Um die Sicherheit der Gebäude in Kirchenhand kümmert sich Eckart Reihlen, Mitglied im Vorstand der Kirchengemeinde. Die Gebäude und der Friedhof wurden im April und im Juni untersucht. „Ein ganzes Bündel an Maßnahmen wurde beschlossen und weitgehend bereits umgesetzt“, erklärte Reihlen. So wurde zum Beispiel der Blitzschutz der Kirche den neuesten Anforderungen angepasst. Das Gemeindehaus und die Friedhofskapelle sind jetzt mit modernen Fehlerstromschutzschaltern zur Sicherheit der Menschen vor Stromschlägen ausgerüstet. Alle Regale wurden gesichert und sturmbruchbedrohte Äste abgesägt. Alle Grabmäler auf dem Friedhof wurden der vorgeschriebenen, jährlichen Standsicherheitsprüfung mit einer Kraftlehre unterzogen.

Die Kriterien sind in der Technischen Anleitung zur Standsicherheit von Grabmal-anlagen und in den Verordnungen der Sozialversicherung der Forst-, Landschafts- und Gartenarbeiter sowie der Steinmetz-Innung hinterlegt.

Grabmale nicht standsicher

Dabei habe sich – nach den Ausführungen von Reihlen – her- ausgestellt, dass 40 Grabmale nicht standsicher sind. Außerdem würden einige sehr lange abgelaufene Grabmale eine unmittelbare Gefahr darstellen. „Die Nutzer der 40 Gräber werden angeschrieben, binnen acht Wochen die Standsicherheit herzustellen. Die Steinmetze der Umgebung kennen sich mit solchen Arbeiten bestens aus“, ist sich der Calvörder sicher. Im Namen der Kirchengemeinde bittet er die betroffenen Nutzer um ihr Handeln, um Schäden vorzubeugen und um Anzeigen mit Folgekosten für die Nutzer zu vermeiden.