Irxleben l „Wir haben uns natürlich erst einmal beschnuppert, dann aber mit Spaß an den Grundlagen gearbeitet“, blickt Daul auf den Trainingsauftakt zurück. Der 41-Jährige trainierte knapp fünf Jahre Preussen Magdeburg und zuvor Roter Stern Sudenburg. „Ich bin gut aufgenommen worden. Wir werden versuchen in Irxleben eine gute Mischung aus jungen Spielern und den etablierten Akteuren zu schaffen. Das ist eine Aufgabe, die ich sehr gerne mache“, formuliert Daul seine Ziele. „Wir werden versuchen in Irxleben eine gute Mischung aus jungen Spielern und den etablierten Akteuren zu schaffen.“

Ziel ist einstelliger Tabellenplatz

Nach den Abgängen im Sommer, unter anderem Steven Hahn und Timo Lange, blieb eine Transferoffensive aus. „Wir ziehen fünf Nachwuchsspieler, die teilweise schon Einsatzzeiten in der ersten Mannschaft bekommen haben und sehr willig sind, hoch. Dazu führen wir noch wenige Gespräche mit externen Neuzugängen, werden aber nichts Unvernünftiges machen“, erklärt der neue Coach. Ohnehin sind es weiterhin weniger die finanziellen Versprechungen, die Spieler nach Irxleben ziehen. „Simon Schwenke und Paul Stier hatten im Sommer sicherlich auch gute Angebote, sind aus Loyalität aber hier geblieben. Diesen Spielern, aber auch den anderen, die hier schon viele Jahre aktiv sind, müssen wir nun Anreize schaffen, weiter für Irxleben zu spielen“, macht Daul klar. Trotz der Abgänge möchte der SVI in der kommenden Saison einen einstelligen Tabellenplatz belegen. „Das ist mein Ziel und ich denke, das ist realistisch, schließlich sind viele gute Spieler mit Qualität noch hier.“

Doch nicht nur auf dem Feld, sondern auch daneben soll es Fortschritte im Wildpark geben. „Wir werden weiter die Strukturen verbessern, unter anderem einen sportlichen Leiter installieren, um die Aufgaben wieder auf mehrere Schultern zu verteilen“, sagt Daul.

FSV Barleben

Unter der Leitung von Co-Trainer Christoph Grabinski, der den privat verhinderten Christoph Schindler vertrat, ist der FSV Barleben am vergangenen Dienstag in die Vorbereitung gestartet. „Sie haben bereits zwei Einheiten und vier Läufe absolviert, jetzt geht es darum sich kennenzulernen“, sagte Schindler gestern. Neben den bereits bekannten Neuzugängen Tony Lüddeckens (Gutenswegen), Valentin Pung (Ottersleben) und Toni Wasylyk (Preussen) schlossen sich mit Matthias Mai (22 Jahre, Innenverteidiger) und Paul Weinthaler (23 Jahre, defensives Mittelfeld) zwei weitere Spieler dem FSV an. „Dazu werden wir mit Sören Zeitz einen weiteren Innenverteidiger aus der Zweiten hochziehen und können auch wieder Torsten Kühnast begrüßen“, hatte der FSV-Coach weitere gute Neuigkeiten parat.

„Wir sind somit breiter aufgestellt als im Vorjahr und haben auch qualitativ gute Spieler dazu bekommen“, zeigte sich Schindler zufrieden. Der Fokus richtet sich nun auf die Arbeit im taktischen Bereich und mit dem Ball.