Uhrsleben/Eimersleben/Völpke l Ein heftiges Gewitter zog in der Nacht zum Mittwoch über Sachsen-Anhalt und richtete im Landkreis Börde Schäden an. In der Folge kam es zu starken Behinderungen durch Aquaplaning im Straßenverkehr und auf der Autobahn 2 zwischen Magdeburg und Braunschweig betrug die Sichtweite teilweise unter 30 Meter. In Uhrsleben schütteten die Wassermassen durch das Dach einer Tankstelle.

Kurz vor Mitternacht knallte es dann in Eimersleben. Nach Angaben der Feuerwehr war ein Blitz in eine Scheune eingeschlagen. Etwa 30 Kameraden waren schnell vor Ort. Zwar war der Brand schnell gelöscht, aber wegen des starken Regens glich der Löscheinsatz eher einer Wasserschlacht.

Eine anstregende Nacht hatte auch die Feuerwehr in der Bördegemeinde Völpke. Mittwochmorgen gegen 00.45 Uhr wurden der Einsatzleiter Fabian Heitmann und seine Kameraden alarmiert, um Schlamm und überflutete Straßen zu bereinigen. „Schon die Anfahrt der Einsatzkräfte zum Gerätehaus gestaltete sich schwierig. Durch den starken Regen stand das Wasser zum Teil über 30 Zentimeter in den Straßen", so Heitmann. Von einem angrenzenden Acker drückte das Wasser große Mengen Dreck und Schlamm in die Ortschaft. Weil daraufhin die Gullis verstopften, liefen auch mehrere Garagen und zwei Keller voll. Erst nach knapp vier Stunden konnte der Einsatz größtenteils beendet werden.

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