Weferlingen l Gut gelaunt und mit strahlenden Augen empfingen die Schülerinnen und Schüler des Weferlinger Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums ihre Gäste zum diesjährigen Weihnachtsmarkt. Wochen vorher hatten die Vorbereitungen begonnen. Da wurden in allen Klassen Ideen entwickelt, gebastelt und gebaut, um die zahlreichen Stände im Lichterglanz mit adventlichen Angeboten zu bestücken. Papiersterne, Glitzerengel, Lichterketten in bunten Flaschen hingen und standen zum Verkauf an.

Alle Klassen hatten die Möglichkeit, ihren Stand selbst auszugestalten. Viele Eltern halfen beim Ausschank oder Verkauf. Und dazwischen kümmerten sich die Lehrer ums Organisatorische.

Die Ergebnisse der Arbeit in den Klassen waren zumeist Adventsbasteleien, die als Dekoration, Kartengrüße oder Geschenke verwendet werden konnten. Doch es gab auch selbstgemachte Leckereien.

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Einnahmen gehen auch an Projekt in Tansania

Wer das Schlendern über den Markt unterbrechen wollte, der konnte in der Alten Turnhalle eine Pause einlegen, denn dort führten Hänsel und Gretel gleich in zwei unterschiedlichen Vorstellungen durch ein märchenhaftes Kulturprogramm aus Musik, Tanz und Spiel.

Gemütlich und gesellig

Beide Aufführungen des Nachmittages wurden sehr gut von den Besuchern angenommen, die durch ihre Anreise mit dem Pkw aus allen umliegenden Orten einmal mehr den Weferlinger Ortskern zugeparkt hatten und die Suche nach einer Parkmöglichkeit für all jene erschwerten, die nicht pünktlich vor Ort sein konnten.

Der Gemütlichkeit und Geselligkeit auf dem Markt tat das keinen Abbruch, die Geschwister-Scholl-Straße war während des Marktes zur autofreien Zone erklärt worden. Auf die Einhaltung dieses Verbotes achteten Beamte der Polizei.

Reichlich fielen einmal mehr die Angebote für das leibliche Wohl aus. Sie reichten von Schokofrüchten über selbstgemachte Pralinen bis hin zu Kaffee, Kuchen und Gegrilltem. Im Adventscafé im B-Gebäude bestand die Möglichkeit, im Warmen zu verweilen und zu schlemmen.

Viele Eltern nutzten die Gelegenheit, um mal in aller Ruhe ins Gespräch zu kommen oder sogar mit der ganzen Familie inklusive Oma und Opa anzureisen und über den Markt zu bummeln.

Die Schüler bessern mit den Einnahmen aus dem Weihnachtsmarkt übrigens nicht nur ihre Klassenkasse auf, sondern denken auch an hilfsbedürftige Menschen. Alle Einnahmen des unterhaltsamen und kurzweiligen Abends fließen nämlich zu einem bestimmten Teil an das Projekt Nambala in Tansania. Am morgigen Donnerstag wird es dazu eine Gesprächsrunde in der Schule geben. Dann haben die Gymnasiasten jemanden zu Gast, der in Tansania war und von dem Projekt berichten kann.