Altenhausen l Fast alles, was der Herbst so zu bieten hat, machte sich am Wochenende der Heimatverein Altenhausen zunutze und lud zu seinem traditionellen Herbstfest ein.

Tyvek, ein spezieller Vliesstoff aus Polyethylen, und weitere Materialien zum Basteln und Aussuchen hatten die beiden Altenhäuser Norbert und Doris Dietrich mitgebracht. Die Mitglieder der Magdeburger Elbwind-Freunde bastelten im Bürgerhaus mit den Kindern Drachen, die nach dem Zusammenbauen auch noch bunt angemalt werden konnten, bevor sie auf ihren ersten Flug geschickt wurden.

Kleine Herzchen, große Herzen, Regenbogen, Wolken und lustige Gesichter zierten die Drachen der jungen Bastelkünstler. Das Fliegen klappte übrigens dank des ultraleichten Bastelmaterials auch ohne Wind, wenn die Drachen erst einmal mit einem kurzen Sprint in die Luft befördert worden waren.

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Unterdessen hatten es sich die Erwachsenen und auch einige Kinder am Tisch nebenan gemütlich gemacht, um herbstliche Basteleien auszuprobieren. So wurden Kastanien mit Glitzerstiften attraktiv bemalt und gestaltet, entstanden schicke Papiersterne aus Frühstückstüten und weitere herbstliche Dekorationen aus Naturmaterialien, die daheim genutzt werden können.

Kaffee und Suppe

In der Küche duftete es nach Kaffee, auch Kuchen stand bereit, der von den Frauen mitgebracht worden war. Draußen hatten die Männer bereits morgens ab 9 Uhr Stellung an zwei Suppenkesseln bezogen, um über offenem Feuer die Jeder-bringt-was-mit-Suppe köcheln zu lassen.

Erntegaben des Herbstes kamen hierbei vielfach zum Einsatz, egal, ob Mohrrüben, Kartoffeln, Erbsen oder anderes Gemüse - die beiden köstlichen Gerichte, zusätzlich bestückt mit Rippchen und Würsten zog zahlreiche Vereinsmitglieder und Gäste um die Mittagszeit in seinen Bann. Dabei spielte es gar keine Rolle, dass die eine Suppe etwas kräftiger gewürzt war als die andere, die meisten Besucher probierten einfach beide.

Auf dem Spielplatz gleich nebenan kamen die Kinder auf ihre Kosten, konnten klettern oder schaukeln oder auch Fußball spielen, denn auch ein Tor war aufgestellt worden. Vor dem Bürgerhaus bemalten die Mädchen und Jungen die Steine in kunterbunten Farben mit Kreide und machen sie die Welt noch ein wenig bunter. Eines der Mädchen hatte die Idee zu dieser Straßenmalaktion, und mehrere ihrer Altersgenossen folgen ihrem Beispiel und machten mit. Dass ein einfacher Tischtennisball ganz viel Spaß bereiten kann, war an einem anderen Spielgerät zu sehen. Der kleine Ball wurde oben in das Gerät hineingeworfen und kam schließlich in einem von fünf Fächern unter wieder raus. Seinen Weg musste sich der Ball dabei im mit Schrauben bespickten Labyrinth-Inneren selbst suchen.