Haldensleben l „Wir sind trotz des schlechten Wetters zufrieden mit der Besucherzahl“, sagte Mario Kämpf, Mitorganisator und Mitglied des Vereins „Wir für euch“. Auf dem gut gefüllten Postplatz sorgte am Sonnabend die Gruppe Donkeybeat für Stimmung. Da es am Abend sehr kalt wurde, begann die Band bereits um 18.30 Uhr und nicht wie geplant um 20 Uhr zu spielen.

Tagsüber hatte bereits der Streetfoodmarkt geöffnet. Der Schwerpunkt der zweitägigen Veranstaltung lag allerdings auf dem Sonntag. Dann gab es gerade für kleine Besucher viele Dinge zu bestaunen.

Wer wollte, konnte am Stand von Kirstin Schilling Keramik bemalen. So wurden vor dem Osterwochenende Keramikeier bunt verziert. Begeistert jagten die Kinder auch den riesigen Seifenblasen des Künstlers „Tom Earth“ hinterher. „Leider konnten wir die Hüpfburg nicht aufbauen und auch das Spielmobil vom Kreissportbund konnte nicht alles nutzen, weil es zu nass war“, erklärte Mario Kämpf.

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Noch am Angebot arbeiten

Den verkaufsoffenen Sonntag, an dem sich viele Händler der Hagenstraße und Hagenpassage beteiligten, wurde von den Besuchern für einen kleinen Bummel genutzt.

Bereits zum dritten Mal konnten die Haldensleber und ihre Besucher sich auf dem Postplatz verschiedene Spezialitäten schmecken lassen. Sascha Oldenburg von Winchen Delikatessen ist mit seinem Stand seit Beginn des Streetfoodmarktes im Jahr 2017 dabei. „Am Sonnabend war es sehr gut besucht. Heute ist eher weniger los, wegen des Wetters“, sagte er. Er könne sich auch vorstellen, den Streetfoodmarkt unabhängig vom Jacobimarkt zu veranstalten. „Man könnte überlegen, den Streetfoodmarkt zum Altstadtfest zu machen. Das ist mal was Neues. Aber dann fünf bis sechs Stände, damit es eine Meile wird“, sagte Sascha Oldenburg. Denn in diesem Jahr mussten die Besucher auf zwei der geplanten Imbissstände verzichten. „

Beat Burger aus Magdeburg sowie die Pilzmanufaktur hatten kurzfristig abgesagt“, erklärte Nadine Quedenfeld, Mitorganisatorin des Jacobi- und Streetfoodmarktes. Das Resümee von Marco Dörheit, der den Markt ebenfalls mitorganisierte, fiel nüchtern aus: „Ich bin weniger zufrieden. Es waren weniger Besucher als im letzten Jahr da. Durch das Wetter konnten die Leute sich auch nicht hinsetzen und kurz verweilen“, erzählte er. Bis zum nächsten Jahr müsse laut Dörheit noch einiges am Angebot gearbeitet werden, damit der Streetfoodmarkt ein echter Treffpunkt für die Besucher werde.