Haldensleben l 32 Stellen in Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit werden 2016 vom Landkreis bezuschusst. Darüber befand der Jugendhilfeausschuss in seiner jüngsten Sitzung. In vorhergehenden Beratungen hatte sich der Ausschuss darüber verständigt, nach welchem Prinzip die Zuschüsse verteilt werden sollen. Beschlossen wurden die Einzelbudgets erstmals trägerbezogen. Insgesamt steht für das nächste Jahr mehr Geld für die Kinder- und Jugendarbeit zur Verfügung als in diesem, sagt René Grummt, Leiter des Fachdienstes Jugend in der Kreisverwaltung.

Gefördert werden Personalkosten höchstens bis zu 90 Prozent, maximal jedoch mit 32 000 Euro im Jahr. Es gäbe keine konkurrierenden Anträge, machte der Fachdienstleiter deutlich. Die Mittel wurden verteilt nach 13 so genannten Sozialräumen, das sind die Verbands- und Einheitsgemeinden. Dabei wurden verschiedene Kriterien berücksichtigt, zum Beispiel rein statistische Zahlen, die Fläche der jeweiligen Region, wieviel Jugendliche hier leben, aber auch soziale Kriterien. Diese Gesichtspunkte müssen jedoch keine Dauerlösung sein.

Nur eine Stelle für den Kreissportbund

Nur eine Stelle wird aus diesem Topf 2016 beim Kreissportbund gefördert. Bisher erhielt der Kreissportbund Förderung für zwei Stellen. Der Jugendhilfeausschuss hatte jedoch in seiner September-Sitzung mehrheitlich beschlossen, aus diesem Topf nur noch eine Stelle für die Sportjugend zu fördern. Die Fraktion Die Linke hatte daraufhin das Thema im Kultur- und Sozialausschuss auf die Tagesordnung gebracht. Die zweite Stelle soll nun aus der Sportförderung des Landkreises finanziert werden. Festgelegt werden soll dabei noch das konkrete Aufgabengebiet.

Für das kreisweite Angebot der Kinder- und Jugendarbeit des AWO-Kreisverbandes Börde wurden Zuschüsse für zwei Stellen bewilligt. Der Kreisverband des Deutschen Kinderschutzbundes erhält einen Zuschuss für eine Stelle.

Der Verein „Insel für Alternativen Barleben“ bekommt Mittel für eine Stelle. Auch die Einheitsgemeinde Niedere Börde kann auf einen Zuschuss für eine Stelle bauen. Für den westlichen Bereich der Oberen Aller wird eine Stelle gefördert, Träger ist die Verbandsgemeinde. Der DRK-Kreisverband Wanzleben erhält einen Zuschuss für eine Stelle im Bereich Ost der Oberen Aller. Außerdem erhält der DRK-Kreisverband Wanzleben Förderung für eine Stelle im Sülzetal, außerdem für eine Stelle für den Bereich Süd der Verbandsgemeinde Westliche Börde. Für die „Tenne“ in der Einheitsgemeinde Stadt Wanzleben-Börde kann der DRK-Kreisverband Wanzleben mit Zuschüssen für zwei Stellen rechnen.

Im Bereich Nord der Westlichen Börde engagiert sich die Volkssolidarität Kinder-, Jugend- und Familienwerk gGmbH Sachsen-Anhalt in der Jugendarbeit, sie erhält Förderung für eine Stelle. Diese gemeinnützige GmbH erhält zudem für die Stadt Oschersleben Förderung für zwei Stellen. Für den DRK-Kreisverband Börde wurde ein Zuschuss für eine Stelle für die Kinder- und Jugendarbeit in der Stadt Oschersleben bewilligt.

Vier Träger in Haldensleben bekommen Gel

In der Stadt Haldensleben mit vier verschiedenen freien Trägern erhält 2016 jeder Träger einen Zuschuss in gleicher Höhe für jeweils eine Stelle. Das sind der Christliche Verein Junger Menschen (CVJM), die Jugendmühle Althaldensleben, die Elterninitiative Begegnungsstätte für Jugendliche Kids & Co. sowie das Soziale Netzwerk Altmark/Börde (Sonab) für das Jugendfreizeitzentrum „Der Club“.

Die Verbandsgemeinde Elbe-Heide erhält für das Verbandsgebiet zwei Stellen gefördert. Für die Verbandsgemeinde Flechtingen werden Zuschüsse für zwei Stellen und außerdem extra für die Mitgliedsgemeinde Erxleben für eine Stelle bewilligt. Die Einheitsgemeinde Oebisfelde-Weferlingen kann mit Zuschüssen für zwei Stellen rechnen. Auch die Einheitsgemeinde Hohe Börde erhält Förderung für zwei Stellen. Für die Kinder- und Jugendarbeit in der Stadt Wolmirstedt bekommen die Gemeinnützige Paritätische Integral GmbH und der Jugendclub Wolmirstedt einen Zuschuss in gleicher Höhe für jeweils eine Stelle.