Haldensleben l Eine abwechslungsreiche Woche haben 17 Jungen und Mädchen im Alter von sieben bis elf Jahren in der Haldensleber Jugendherberge verbracht. Dorthin hatte die Kreissportjugend des Landkreises Börde für ihre Ferienfreizeit eingeladen. Eine Woche lang hielten sich die Ferienkinder aus dem gesamten Landkreis in der Kreisstadt auf und verlebten dort tolle Tage.

So stand nach dem ersten Kennenlernen unter anderem ein Stadtrundgang in Haldensleben auf dem Plan. Dabei aßen die Kinder nicht nur Eis, sondern lernten auch viele Sehenswürdigkeiten der Stadt kennen. Einen spontanen Halt legten sie dabei am Landrats- amt ein. „Die Mitarbeiter waren sehr nett, wir durften sogar unangemeldet einen Blick in das neue Landratsamt werfen. Die Kinder haben ganz schön gestaunt“, verrät Susanne Sacher, Mitarbeiterin der Kreissportjugend.

Es ging ins Rollibad und nach Hundisburg

Organisiert hatten sie und ihr Kollege Thomas Keitel neben dem Besuch des Rollibades auch eine Führung durch die Ziegelei Hundisburg, wo die Mädchen und Jungen außerdem mit Ton formen und eine Fahrt mit der Feldbahn unternehmen konnten. Zu Gast in der Jugendherberge war zudem die Hundeschule „Hera“ aus Samswegen, die den Kindern den richtigen Umgang mit Hunden näherbrachte. So lernten sie, wie man sich Hunden angemessen nähert und wie Hunde am besten an der Leine geführt werden sollten.

Das Sportmobil der Kreissportjugend machte ebenfalls Halt in Haldensleben – die Kinder konnten so viele Bewegungsspiele ausprobieren und eine Hüpfburg benutzen. Und weil die Kreissportjugend ihren Namen nicht aus purer Freude trägt, stand während der Ferienfreizeit der sportliche Aspekt ganz oben auf der Liste.

Kinder spielten in jeder freien Minute

Bei ihrem Aufenthalt in der Jugendherberge nutzten die Kinder jede freie Minute, um Fußball, Volleyball und anderes zu spielen. Während die Jungen sich vorrangig dem Fußballspielen widmeten, dachten sich die Mädchen mit den ehrenamtlichen Betreuerinnen Paula Kudwin und Anna Denecke bei einem Tanzprojekt eine Choreografie aus. Die präsentierten die Teilnehmerinnen des kleinen Workshops am letzten Abend den übrigen Kindern.

Wegen der anhaltenden Hitze und Trockenheit der vergangenen Wochen konnten die Kinder und ihre Betreuer die Lage der Jugendherberge nicht optimal nutzen. „Wir dürfen nicht in den Wald gehen, weil die höchste Waldbrandgefahrenstufe herrscht“, bedauerte Susanne Sacher. Zufrieden zeigten sich die Gäste aus dem Landkreis trotzdem mit der Einrichtung. „Wir besuchen Haldensleben schon mehrere Jahre für unsere Ferienfreizeiten und sind immer wieder total begeistert, dass es so eine tolle Jugendherberge im Landkreis gibt“.