Grauingen l Als Karnevalspräsidentin Frauke Ueckert in der Rolle von Schantal Shania Sommermeier mit bordellreifem Outfit die Grauinger und ihre Freunde begrüßte, war eines klar – die neue Show unter dem Slogan „Sexy und würzig – der CKC wird 40“ ist heiß.

Während die Präsidentin im vergangenen Jahr noch als dicke Henne Schnaps und Eier verteilte, stolzierte sie im Jubiläumsjahr in langen Stiefeln und Netzstrumpfhosen als Dame von Welt in den Dorfsaal. Sie verschenkte Kondome, um geschäftliche Kontakte zu knüpfen und um von ihrem neuen Lover Kevin Justin Jason Kruse zu schwärmen. Nur Nebensache war, dass die blonde Schönheit nach dem ersten Zusammenstoß mit ihrem Adonis die Fahrerlaubnis abgeben musste. Die Konkurrenz war an diesem Abend in Grauingen groß, so wechselte ihre gleichgesinnte Kollegin Heidi Lemke ihren Job und zeigte sich als sexy Putzfrau. Mit dem Staubwedel wetterte sie über Helene Fischer. Die Putzfee gestand, dass sie die russische Erntehelferin nicht leiden kann, weil die Sängerin nun mit ihrem Ex-Florian zusammen ist.

Mit dem Lied „Sommerfest in der Laubenkolonie, heute wird getanzt bis morgen in der Früh“ holten Männer vom Ballett das Publikum von ihren Stühlen. Zur Erfrischung ließen die tanzenden Laubenpieper Wasser aus ihren Gießkannen spritzen. Als Chef der Gießkannentruppe schwang Alois Ackermann seine Hüften. „Bei seinem ersten Auftritt vor 40 Jahren war unser Alois 44 Jahre alt“, verriet Klaus Zimmermann vom Elferrat.

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Publikum forderte Zugabe

Mit einer frivolen Runde begeisterte Ottmar und die Ohresingers das Publikum. Die Frauen und Männer sangen Lieder über reife Pflaumen im Garten. Freche Früchte sind auch die Damen des Balletts, die mit ihren flotten Tänzen die Männerherzen eroberten. Das Publikum verlangte eine Zugabe.

Das Herz der Prinzessin, gespielt von Kuno Lauenroth, versuchte ein Frosch, alias Katrin Müller, zu gewinnen. Eine zierliche Fee, alias Jürgen Lindeke, die sich doch einige Funde zu viel angefuttert hatte, erteilte dem arroganten Prinzen eine Lehre. Als die Königstochter ihre Goldkugel in den Brunnen fielen ließ, witterte der Verwunschene seine Chance. Doch die Schöne hielt sich nicht an den Deal. Sie schleuderte den grünen Hüpfer gegen die Wand und sang: „Ich seh den Sternenhimmel...“ Mit einem Kuss erlöste die Hübsche den Verfluchten . Und wenn der Prinz nicht wieder rückfällig wird, dann lieben sie sich noch heute. Für diese märchenhafte Aufführung gabe es tosenden Beifall.

Die nächste Abendveranstaltung findet am Sonnabend, 14. Januar, um 19.30 Uhr im Saal in Potzehne statt. Karten können bei Reinhold Schulze unter Telefon 039087/379 reserviert werden.