Hödingen l Für die zwölfte und letzte „Wanderung durch den Kirchenkreis“, die seit Juni 2017 allmonatlich in verschiedene Regionen des Kirchenkreises führte, erwiesen sich die Hödinger als sehr gute Gastgeber.

Sie hatten nicht nur gutes Wetter zum Wandern und Verweilen im Freien bestellt, sondern auch für Sitzgelegenheiten an ihrer Kirche, ein Pony-Taxi und eine Stärkung nach der Rückkehr gesorgt. Darüber hinaus verwöhnte zum Tagesausklang der Hallenser Liedermacher Paddy Peschke mit seinen Songs über die kleinen und großen Probleme des Lebens die Ohren der Gäste.

Pfarrerin Esther Spenn freute sich zur Begrüßung über den großen Zuspruch, denn viele waren trotz einer Termin- und Ortsverschiebung nach Hödingen gekommen. Die Wanderleitung jedoch überließ sie dem „Insider“ Michael Jarek. Von Hödingen aus war nämlich auch sie noch nicht bis Niewolthagen, dem Ziel der Tour, gewandert. Michael Jarek schätzte die Strecke hin und zurück auf sechs bis sechseinhalb Kilometer.

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„Es war gut, dass die Fußmüden nach dem Hinweg nach Niewolthagen mit Wolfgang Preckel in seiner Kutsche den Rückweg fahren konnten“, berichtete die Pfarrerin.

Anders als sonst, wo gleich zur Begrüßung eine Andacht erfolgte, wurde in Hödingen zuerst gewandert, denn die Ruine Niewolthagen ist ein für Gottesdienste gern genutzter Platz mitten im Wald. Zum alljährlichen Schulanfangsgottesdienst zum Beispiel wird er häufig aufgesucht.

Schöne Wanderung

„Wir hatten einen schönen Tag. Die Wanderung war sehr schön“, kommentierte Esther Spenn nach der Rückkehr. Kurz nach 16 Uhr waren die Wanderfreunde wieder zurück an der Hödinger Kirche. Dort konnte in aller Ruhe Kaffee getrunken und leckeren Kuchen sowie Eistullen genossen werden. Die fleißigen Frauen vom Buffet warteten schon in der Kirche auf die Wanderfreunde.

Mittlerweile waren auch noch einige eingetrudelt, die nicht mit wandern, aber doch die Gemeinschaft genießen wollten. Zum Tagesausklang lauschten um die 50 Leute dem Liedermacher Paddy Peschke. Er kam so gut an, dass er noch eine Zugabe geben musste.

Kirchenältester Ernst-Hermann Thormeier freute sich über einen gelungenen Nachmittag. Nur dass es mit den Bauarbeiten in der Kirche nicht so recht vorangeht, liegt dem Hödinger doch schwer im Magen. „Es ist zermürbend,wenn es so gar nicht weiter geht“, sagte er. Derzeit wartet die Kirchengemeinde immer noch auf eine Mittelbewilligung, die, so hofft Ernst-Hermann Thormeier, im nächsten Monat vorliegen wird, damit die nächsten Bauschritte in Angriff genommen werden können.

Ein überaus positiver Aspekt aus dieser Misere haben die Hödinger und Eschenröder für sich genutzt. Sie organisieren - wie auch zur Wanderung - vieles gemeinsam und laden sich gegenseitig ein.