Kandidaten der SPD für die Kreistagswahl in den einzelnen Wahlbereichen

Wahlbereich I (Oebisfelde-Weferlingen, Flechtingen, Haldensleben):

Angela Leuschner, Joachim Hoeft, Burkhard Kuthe, Katharina Zacharias, Dirk Kuthe, Volker Fickendei-Weidemann, Sven Groneberg, Florian Gereke, Martin Krems-Möbbeck, Manfred Blume

Wahlbereich II (Elbe-Heide, Wolmirstedt, Barleben, Niedere Börde):

Frank Hüttemann, Christina Laqua, Jonas Samsel, Katrin Gensecke, Dr. Rüdiger Pfeiffer, Heinz Maspfuhl, Ingolf Meller, Jörg Meseberg, Jens Hollenbach, Michael Plaßmann, Maximilian Port, Ronny Röscher, Nico Henning, Michael Sylvester

Wahlbereich III (Hohe Börde, Wanzleben-Börde, Sülzetal): Martin Schindler, Silke Wiese, Martin Busch, Christian Wolff, Philipp Neuendorf, Jürgen Heitmüller, Alexander Schulze, Raimund Müller-Busse, Siegfried Jackowitz, Ingo Reichenbach (parteilos), Norman Köhne (parteilos), Hans-Eike Weitz

Wahlbereich IV (Obere Aller, Oschersleben, Westliche Börde):

Fabian Stankewitz, Vinny Zielske, Werner Müller, Sarah Müller, Falk Öhlie (parteilos), Dietmar Hobohm (parteilos), Olaf Pankow, Dietmar Herbst, Evelin Dölle, Ernst Brunner, Wolfgang Zahn

Hundisburg l „Wir haben als SPD Einiges angeschoben, wir waren Ideengeber und Initiator zahlreicher Vorschläge und Diskussionen“, sagte Frank Hüttemann, Vorsitzender des SPD-Kreisverbandes Börde, am Sonnabend auf Schloss Hundisburg. Dort veranstalteten die Mitglieder einen Kreisparteitag, bei dem der Schwerpunkt auf der bevorstehenden Kreistagswahl am 26. Mai 2019 lag.

Bevor die Teilnehmer insgesamt 47 Kandidaten für die Wahl aufstellten, hielt Frank Hüttemann einen Rückblick auf die Arbeit der SPD-Fraktion im Kreistag seit der letzten Wahl im Jahr 2014. „Größte Herausforderung war für uns alle die sogenannte Flüchtlingskrise 2015/16“, sagte er. Mit der Zusammenführung verschiedener Aufgabenbereiche rund um die Zuwanderung im Fachdienst Migration sei damals ein SPD-Vorschlag umgesetzt worden.

Verzicht auf langes Wahlprogramm

Auch der Neubau des Landratsamtes habe die SPD intensiv beschäftigt. Gemeinsam mit den anderen Fraktionen habe man eine Obergrenze für die Kosten des Baus beschlossen, um in Haldensleben nicht einen zweiten Berliner Flughafen zu schaffen. Frank Hüttemann blickte auch auf die Entwicklung des Kreishaushaltes seit 2014 zurück. Auf SPD-Initiative sei im Kreistag die Arbeitsgruppe „Freiwillige Leistungen“ gegründet worden, die die Sinnhaftigkeit der freiwilligen Ausgaben des Kreises untersuchte. Ideengeber sei die SPD zudem für ein Kreisentwicklungskonzept gewesen.

Damit der Landkreis Börde auch in Zukunft solide und stark bleibe, müssten viele Themen angegangen werden. Die SPD wolle sich dafür auch weiterhin im Kreistag engagieren. Auf ein umfangreiches Parteiprogramm, so Hüttemann, werde im Kreisverband Börde in diesem Jahr aber zum ersten Mal verzichtet. Statt etliche Seiten detailliert auszuformulieren, wolle der Kreisvorstand diesmal in kurzer und prägnanter Form einzelne Thesen zu bestimmten Themen aufstellen.

Bei dem Kreisparteitag wurden 47 Kreistagskandidaten der SPD gewählt und kurz vorgestellt. Die Listen seien ausgewogen, sagte Hüttemann, auch wenn er persönlich sich unter den Kandidaten noch mehr Frauen und junge Menschen gewünscht hätte.