Tanzen

Niederndodeleber Tanzgruppe benennt sich um und turnt jetzt auch

Neben dem Tanzen fokussiert die Niederndodeleber Tanzgruppe „Flash“ jetzt auch verstärkt das Turnen. Deshalb musste nach mehr als 30 Jahren auch ein neuer Name her.

Von Constanze Arendt-Nowak
Die älteren Kinder der Tanzgruppe "TT Flash" können sich passend zur Neuausrichtung auch in neuen Kleidern, die nun nicht mehr grün sondern rot sind, präsentieren. Fotos: Constanze Arendt-Nowak
Die älteren Kinder der Tanzgruppe "TT Flash" können sich passend zur Neuausrichtung auch in neuen Kleidern, die nun nicht mehr grün sondern rot sind, präsentieren. Fotos: Constanze Arendt-Nowak Foto: Constanze Arendt-Nowak

Niederndodeleben - In den mehr als drei Jahrzehnten, in denen die Tanzgruppe „Flash“ zu Niederndodeleben gehört, hat sie Generationen von Tanzmädchen und -jungen geprägt. Nun wagen Tanzgruppenleiterin Ellen Schöndube und ihre Mitstreiterinnen eine Neuausrichtung. Diese geht auch mit einer Namensänderung einher - anstatt „Flash“ heißt es jetzt „TT Flash“. Das TT steht für Tanz- und Turngruppe, weil nicht einzig nur das Tanzen im Vordergrund steht, sondern auch verstärkt der Fokus auf das Turnen gelegt wird.

„Möglich wird dies, weil mich jetzt zwei neue Übungsleiterinnen unterstützen“, erklärt Ellen Schöndube. So können die insgesamt 45 Kinder im Grundschulalter nicht nur in zwei Trainingsgruppen aufgeteilt werden, sondern innerhalb der Übungsstunde auch noch in Kleinstgruppe trainieren. „Statt 34 Tanzkinder, die ich allein unterrichtet haben, stehen jetzt nur acht bis zehn Kinder vor den Trainern“, so Ellen Schöndube.

Gemeinsam mit Ellen Schöndube konzentriert sich Eva Hahn, die beruflich Lehrerin an der Grundschule „Am Mühlenberg“ ist, auf die Tanzchoreografien. Auch Sara Schöndube unterstützt das Einstudieren der Tänze, legt ihr Hauptaugenmerk aber auf die Turnelemente. Aufbauen kann sie dabei auf eigene Erfahrungen, denn als Kind hat sie selbst geturnt.

Geturnt wird sowohl am Boden als auch an Geräten. Das Bodenturnen bringt nach Aussage von Tanzgruppenleiterin Ellen Schöndube letztlich den Vorteil, dass die Elemente zum Teil in die Tänze integriert werden können. Dazu zählen das Radschlagen, der flüchtige Handstand, die Brücke oder ein Spagat.

Mütter trainieren auch

Zur weiteren Unterstützung binden sind mit Marie Brix und Inga Decker auch zwei Mütter von Tanzmädchen in die Trainingseinheiten mit ein. Die Wartbergturnhalle und der dazugehörige Spiegel-Gymnastikraum bieten viel Raum, um neue Übungen auszuprobieren und Gelerntes zu festigen. Aber auch für ein Spiel zwischendurch, das den Kinder sehr viel Freude bereitet, ist Zeit, nachdem die Übungsstunde mit einem kräftigen „Flash - Dance und Turn - frei“ begonnen hat. Trainiert wird jeweils donnerstags - die erste Gruppe mit vorwiegend Erstklässlern von 16 bis 17 Uhr und die zweite Gruppe von 17 bis 18 Uhr.

Ziel ist es, auch nach einer langen Corona-Pause wieder fit zu sein für Auftritte, wie beispielsweise zur Einschulung oder auch zum Sachsen-Anhalt-Tag. „Wir wollen jetzt wieder mehr auf Qualität setzen, das heißt auch, dass bei den Auftritten nur Tanzkinder auf der Bühne stehen, die die Tänze synchron tanzen können“, fügt Ellen Schöndube hinzu und verrät, dass bereits neue Tanzchoreografien in der Erarbeitung sind.