Haldensleben l Im Landkreis Börde ist die Zahl der Wildunfälle stark angestiegen. Im April 2019 ereigneten sich bereits 112 Verkehrsunfälle mit Wild, teilte das Polizeirevier Börde am Freitag mit. Die meisten Wildunfälle ereigneten sich in der Dämmerung und in der Nacht, so ein Polizeisprecher. „Sie stehen in Zusammenhang mit den Phasen erhöhter Aktivitäten des Wildes. Bei einer zu hohen Geschwindigkeit steigt das Unfallrisiko erheblich“, so der Polizeisprecher.

Die Polizei bittet, auf das Verkehrszeichen „Achtung Wildwechsel“ zu achten und die Geschwindigkeit zu reduzieren. „Nehmen Sie Wild an der Straße wahr, abblenden und abbremsen. Immer mit mehreren Tieren rechnen, keine waghalsigen Ausweichmanöver riskieren. Sollte es doch zu einem Zusammenstoß mit einem Wild kommen, unverzüglich die Polizei oder den zuständigen Jagdpächter informieren“, rät der Polizeisprecher.